Dieses Debüt wächst sich durch seine treibende, rhythmische und schäumende Prosa zu einem atemraubenden Sprachrausch aus.
Carter zieht alle Menschen um sich herum in ihren Bann. Auch das namenlose Ich dieser Geschichte ist wie erschlagen, als es Carter bei einem Streifzug durch die Nacht im gelben Laternenschein entdeckt, und buhlt fortan um sie.
Wie viel Nähe Carter zulässt, wie eng die Bindung sein darf, das bestimmt sie allein. Zwischen Anziehung und Ablehnung, Annäherung und Distanz pendeln ihre Beziehungen. Doch wie lange hält das Ich diesen emotionalen Taumel aus? Kann es an Carter nur zerbrechen? Und wie sehr dürfen wir der Erzählung überhaupt trauen, denn lassen nicht die rätselhaften Anfälle des Ichs beim Versuch, die letzten Monate zu erinnern, Leerstellen entstehen?
Jede Bewegung, jede Empfindung, jede körperliche Beschreibung fängt Ally Klein in ihren bildmächtigen Sätzen bis ins kleinste Detail ein. Die Sprache wird körperlich erfahrbar und schreibt sich direkt in die Leser ein. Selten erzeugt ein Debütroman eine derartige Sogwirkung wie "Carter".
Ally Klein
Körper Rausch Anziehung Nähe Distanz Nachtleben zwischenmenschliche Brüche Beziehung Literatur
»Es gibt Bücher, die in einem den Atem nehmen, die jeden Muskel in höchste Anspannung versetzen, die förmlich Besitz ergreifen. Ally Kleins Debütroman Carter ist zweifelsohne einer dieser aufwühlenden Texte.« (Björn Hayer, Spiegel Online)
»Ally Klein ist eine Debütautorin mit unnachgiebigem poetischem Stolz. In ihrem ersten Roman Carter beschreibt sie Figuren voller Eigensinn.« (Elisabeth Wagner, taz)
»Mit ihrer präzisen, bildmächtigen und lebendigen Sprache zieht Ally Klein in Bann.« (BizTravel)
»In seiner Konsequenz und seinen sprachlichen Mitteln ist Carter außergewöhnlich. Literatur als Wagnis – Ally Klein zeigt, wie das geht.« (Wolfgang Huber-Lang, APA)
»Ein Text mit einem unglaublichen Sog von Anfang an. Was mich total für den Text einnimmt ist, dass das Präzise hier auf das Sinnliche trifft. Ich bin sehr begeistert.« (Stefan Gmünder in der Jurydiskussion beim Bachmannpreis)
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