Alfons Clary-Aldringen entstammt einer jahrhundertealten böhmischen Adelsfamilie: Seine Vorfahren sind Zeitgenossen von Wallenstein und Napoleon, bekleiden hohe Ämter am habsburgischen Hof, sind Trauzeuge von Maximilian von Mexiko oder Hofdame bei Kaiserin Elisabeth. Alfons selbst wird 1912 von Franz Joseph I. zum k. u. k. Kämmerer ernannt, leistet im Ersten Weltkrieg Dienst als Offizier und übernimmt schließlich den Familiensitz Schloss Teplitz, von wo seine Familie 1945 als Angehörige der deutschsprachigen Minderheit vertrieben wird. Seinen Lebensabend verbringt er in Venedig – Verwandte und Freunde hat er in ganz Europa. Atmosphärisch dicht, mit feinem Humor und voll kluger Beobachtungen lassen diese unvergesslichen Memoiren die untergegangene Welt der Donaumonarchie wiederauferstehen und präsentieren ein lebendiges Stück Geschichte für künftige Generationen.
Von einem begnadeten Erzähler: wortgewandt und unterhaltsam
Erlebte Geschichte, festgehalten für nachfolgende Generationen
Vorwort von Golo Mann
Geleitwort von Hieronymus F. Clary-Aldringen, dem Enkel des Verfassers
Alfons Clary-Aldringen
Alfons Clary-Aldringen (1887–1978), Offizier und k. u. k. Kämmerer, durchlief die großen Umbrüche des 20. Jahrhunderts. Zeitlebens ein treuer Untertan der Habsburger, musste er das Ende der Donaumonarchie, zwei Weltkriege sowie 1945 die Vertreibung aus einer böhmischen Heimat miterleben. Seine Memoiren sind nichts weniger als das berührende Zeugnis eines weltgewandten Europäers im Geiste.
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