Ungleichheit ist kein Zufall – sie ist gemacht. Doch wie kommt es, dass wir schon in der Schule auf Konkurrenz gedrillt werden und später im Job um Zeit, Geld und Anerkennung kämpfen? Warum brennen wir im Hamsterrad der Leistung fast aus, können uns aber nicht einmal eine Pause leisten? Alles ist ein Wettbewerb. Aber einer, in dem Ausbeutung an der Tagesordnung ist und Dingen, die wirklich zählen, kein Wert zugeschrieben wird. Sorge-, Pflege- oder Bildungsarbeit: bestenfalls unterbezahlt.Im Gespräch mit Expert:innen geht Sara Hassan der organisierten Ungleichheit auf den Grund: Wer profitiert vom Gegeneinander? Wer kann scheinbar ohne Konsequenzen Machtmissbrauch betreiben? Was müsste sich ändern? Und wie können wir gemeinsam die Regeln neu schreiben? Denn klar ist: Wenn wir alle betroffen sind, können wir auch zusammen etwas ausrichten.
Josefa Niedermaier
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