In Wahrheit bleiben wir, der wir sind;
dem kann auch der Tod nichts anhaben.
Ein mystisches, von fremden Kulten geprägtes, gefährliches, aber trotz aller Miseren auch lebensbejahendes Land begegnet uns in den 13 neuen „mexikanischen Erzählungen“ des Christoph Janacs. Ob es Landflüchtlinge sind, die illegal in das Land ihrer Träume – die USA – auswandern wollen und stattdessen in einen Strudel aus Drogenkrieg und Kriminalität geraten; ob es ein Touristenpaar ist, das unverhofft Hahnenkämpfe, Flamenco und Danzón und den geheimnisvollen Kult um die Santa Muerte erlebt; ob es der Umweltaktivitst und Dichter Pajarito ist, der auf Spuren einer nahenden Katastrophe stößt und kein Gehör findet – immer sind die manchmal humorvollen, dann wieder dramatischen oder einfach poetischen Erzählungen getragen von der Faszination und Liebe zu Mexiko und seinen Menschen.
Christoph Janacs
Christoph Janacs: geb. 1955 in Linz/OÖ., lebt in Niederalm/Salzburg.
Lyrik, Prosa, Essays, Übersetzungen (aus dem Spanischen und Englischen).
Lehraufträge an der Universität. Leitung von Schreibwerkstätten.
Mitglied der GAV
Preise und Stipendien:
1986 Talentförderungsprämie des Landes Oberösterreich
1988 Rauriser Förderungspreis
1992 Stefan Zweig-Preis der Stadt Salzburg
1993 Projektstipendium für Literatur
1999 Prosapreis des Südtiroler Autorenverbandes
2002 Paliano-Stipendium des Landes OÖ.
2003 Salzburger Lyrikpreis
2004 Villa Stonborough-Wittgenstein-Stipendium des Landes OÖ.
1992, 2005 und 2013 Staatsstipendium für Literatur.
Danzón Erzählungen Hahnenkampf Mexiko Santísima Muerte Umweltaktivist