Gefühl wird Denken, Traum zu Text. Das Werk ist eine poetische Offenlegung und ein literarisches Vermächtnis in mehr als einhundert ausgewählten Sequenzen, die, ursprünglich im „Blindversuch“ geschrieben, typographisch zu „Quadraten“ ausgestaltet wurden. So entstand eine magische Verführung ins „Irgendland“ der Lyrikerin Eva KITTELMANN, dessen Erkundung Lesegenuss bereitet – durch hinreißende, sprachgewaltige Gebilde voll kühner Imagination und metaphorischem Reiz. Mit den kongenialen Collagen von Helga LAUTH, die ebenfalls Traumwelten eröffnen, erscheint die angestrebte „QUADRATUR DER VERSE“ gelungen.
Eva Kittelmann
Eva M. Kittelmann, * 1932 in Wien. Studierte Theaterwissenschaft und Publizistik, daneben Buchhändlerin. Schaupielausbildung bis Bühnenreife. Die Lebensarbeit im Verlagswesen als Lektorin und Übersetzerin. Literarisches Schreiben von Jugend an; Publikationen aber erst im Ruhestand: „Atrium tanzender Stille“ (1993), „Dahinter kommen“ (1996), CD-Einspielungen von Gedichtzyklen: „Ich bringe dir mein Lied“ (2004), „Warten was sich zeigt“ (2007); Roman „Die Aufgabe oder Eros wie im Himmel so auf Erden“ (2009). Ferner erschienen bisher mehr als 30 bibliophil gestaltete Almanache zu bestimmten Themenkreisen (Privatdrucke als Freundesgaben). Mitgliedschaften: Podium, ÖSV, Gesellschaft der Lyrikfreunde, Erika Mitterer-Gesellschaft, Verband Geistig Schaffender. Derzeit Generalsekretärin des VKSÖ. Lesungen, Rezitationen, Eventgestaltungen sowie Referentin für Poetologie der Plattform Bibliotheksinitiativen, Wien.
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