Der vorliegende Band untersucht Hoffmanns Erzählung "Der Magnetiseur" und seine Märchen "Der goldene Topf" und "Prinzessin Brambilla" im Hinblick auf die intermedialen und intertextuellen Beziehungen zur romantischen Philosophie – besonders der Philosophie von Schelling, Schubert und Schlegel. Bei der Analyse der Werke stehen die mythologischen Spiegelscherben, die unterschiedliche Anwendung der indischen, arabischen sowie christlich-religiösen Elemente und der Einfluss der alchemistischen Strömungen im Mittelpunkt. Bei Hoffmann lässt sich eine kritische Haltung gegenüber der frühromantischen Kunstauffassung und Philosophie, dem Einheitsstreben und der Sehnsucht nach Vereinigung mit dem Kosmos feststellen.
Holda Guth
Hoffmann, E. T. A. Intermedialität Intertextualität