»LIEBE IST DIE ILLUSION, DASS DIE AKTUELLE BEZIEHUNG HÄLT; ZUR DESILLUSION WIRD SIE NUR DURCH EINE NEUE ILLUSION IN FORM DER NÄCHSTEN LIEBE.«
Anti Müller ist kein Liebesroman. Es ist eine schonungslose Analyse verkrusteter Strukturen und ihrer sanften Vollstrecker, unter deren lackierten Nägeln noch immer der Schmutz des Patriarchats lauert. Mit großer poetischer Präzision seziert Yade Önders Erzählerin die Mechanismen moderner Beziehungen sowie eines vermeintlich feministischen Kulturbetriebs, der nach wie vor den Männern die Regie überlässt. Über die Bühnen. Und über die Körper.
»Was für ein Buch! Anti Müller ist stärker als die Scheinheiligkeit der Welt. Ein unglaublich überraschender und benötigter Text voller Wut, Schmerz, Witz und Trost, den ich nicht aus der Hand legen konnte.«
HEIKE GEIßLER
»Ich wage zu prophezeien: Dieses Buch wird ein feministischer Klassiker.«
DANIELA DRÖSCHER
»Liebe ist die Illusion, dass die aktuelle Beziehung hält, und die nach ihrem Ende nur durch eine neue Illusion in Form einer neuen Liebe zur Desillusion werden kann.«
Anti Müller ist kein Liebesroman. Es ist eine schonungslose Analyse verkrusteter Strukturen und ihrer sanften Vollstrecker, unter deren lackierten Nägeln noch immer der Schmutz des Patriarchats lauert.
Mit großer poetischer Präzision seziert Yade Önders Erzählerin die Mechanismen moderner Beziehungen sowie eines vermeintlich feministischen Kulturbetriebs, der nach wie vor den Männern die Regie überlässt. Über die Bühnen. Und über die Körper.
»Ich wage zu prophezeihen, dieses Buch wird ein feministischer Klassiker.« Daniela Dröscher
x Ein literarischer Coup
x von der mit dem Lit.COLOGNE Debütpreis ausgezeichneten Autorin
x über den feinen Unterschied zwischen weiblicher Selbstbestimmung und der Grenze des freien Willens
Yade Yasemin Önder
Yade Yasemin Önders Theaterstück Kartonage wurde 2017 zu den Autor*innentheatertagen Berlin eingeladen und am Wiener Burgtheater uraufgeführt. 2018 erhielt sie den Hauptpreis für Prosa beim open mike. Ihr Debütroman Wir wissen, wir könnten, und fallen synchron (2022, KiWi) wurde mit dem Debütpreis der lit.COLOGNE und dem Nicolas-Born-Debütpreis ausgezeichnet und stand auf der Shortlist für den ZDFaspekte-Literaturpreis. 2023 erhielt sie das Werkstipendium des Deutschen Literaturfonds. 2024 erschien der Kollektivroman Wir kommen, dessen Mitautorin sie ist.
Beziehung Kinderkriegen Großstadtneurotiker Emanzipation Komödie Beziehungsdrama Unabhängigkeit Trennung Rache Humor Spaß Künstler Schriftsteller Roman Familie
»Eine Gruselgeschichte über Männer, cool und witzig wie das Cover.«
Angela Wittmann ()
»Schonungslos in seinem Realitätsbezug kippt „Anti Müller“ doch nie ins Plakative politischer Programmschriften. Das macht diesen Roman zu einem so glaubwürdigen wie unterhaltsamen Zeugnis unserer Gegenwart.«
Leander Berger ()
»Andi Müller - ihn zum einen meint der Titel des bissigen, rasanten, todtraurigen und tieflustigen Romans "Anti Müller"; aber eben auch das sogenannte Anti-Müller-Hormon, das zu bestimmen hilft, wie viele befruchtungsfähige Eizellen eine Frau noch zur Verfügung hat.«
Alexander Solloch ()
»Ein böswitziger, rasanter und grandios geschriebener Gesellschaftsroman.«
()
»„Anti Müller“ zeigt die unangenehme, widersprüchliche Realität, in die Frauen
hineingeborenwerden, in der selbst der individuelle Kinderwunsch politisch aufgeladen ist.«
Althea Pappas ()
»Das Buch ist richtig, richtig gut. Es ist unterhaltsam, es ist ein Debattenangebot und es ist hochliterarisch in seiner ganzen Rotzigkeit.«
Sarah Murrenhoff ()
»Dieser Roman ist vor allem: die konsequente Fortsetzung eines Erzählens ohne Geländer.«
Carsten Otte ()
»Das ist ein Buch, das ungemein wütend und schreiend komisch auf Beziehungen, Kinderwunsch, Kulturbetrieb und die subtilen Fortsetzungen des Patriarchats schaut.«
Gesa Ufer ()
»Mit hohem Tempo kippen Szenen ins Überzeichnete. Gedanken entfalten sich in teilweise ausufernden Spiralen, der Ton ist dabei immer wieder sarkastisch. So entsteht ein scharfer, mitunter unbequemer Blick darauf, wie Gleichberechtigung heute behauptet und wie wenig sie tatsächlich gelebt wird.«
Amanda Andreas ()
»Eine Prosa, die große Klappe ebenso kann wie poetisches Pulsieren.
Sätze, die sich mitunter erst im letzten Moment entscheiden, ob sie in die Fresse wollen oder ins Herz.«
Erik Heier ()