Ulrich Schneider, langjähriger Hauptgeschäftsführer des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, erzählt mit viel Wärme, Witz und großer Genauigkeit von seiner Arbeiterkindheit im Revier: Von Eltern, die sich aufrieben, von Müttern, die alles zusammenhielten, von Vätern, die früh verschlissen wurden, und von einem Milieu, das geprägt war von Stolz, Solidarität, Härte und bescheidener Großzügigkeit. Sein Rückblick ist keine verklärte Ruhrgebietsnostalgie. Es ist eine Milieustudie und zugleich eine kritische Auseinandersetzung mit der bundesrepublikanischen Sozialgeschichte, mit ihrer Bildungs- und Sozialpolitik, ihren gebrochenen Aufstiegs- und Wohlstandsversprechen und ihrer Arbeiterklasse, in der er aufwuchs. Ein Buch über das Ruhrgebiet. Ein Buch über Arbeiter und Arbeiterkinder. Ein Buch über Deutschland.
Eine politische Biografie
Viele Jahre Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes
Authentische Erinnerungen aus dem Revier
Ein Stück deutsche Geschichte
Ulrich Schneider
Ulrich Schneider ist heute als freier Autor und als Senior Expert für GKS-Consult (Gesellschaft für Kommunikation und Soziales) tätig und war zuvor 25 Jahre lang Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. Der Erziehungswissenschaftler, der an der Universität Münster promoviert hat, gilt dank seiner zahlreichen Auftritte in Funk und Fernsehen als der bekannteste Soziallobbyist Deutschlands. Im Westend Verlag erschienen u. a. Kampf um die Armut (2015), Kein Wohlstand für alle!? (2017) und Krise (2024).
Arbeiterkindheit Ruhrgebiet Milieustudie
"Der mit den Hammerkoteletten, der Tacheles redet, der gerne Interviews im Fernsehen gibt. [Ulrich Schneider ist] so etwas wie eine eigene Marke."
Süddeutsche Zeitung
"Ulrich Schneider ist einer der engagiertesten Kämpfer für soziale Gerechtigkeit und gegen Armut."
Sebastian Puschner, Freitag
"In seiner Biografie erzählt er von seiner Arbeiterkindheit im Revier – von Eltern, die sich aufrieben, von Müttern, die alles zusammenhielten, von Vätern, die früh verschlissen wurden, von Stolz, Solidarität, Härte und bescheidener Großzügigkeit."
SWR1
"Ulrich Schneider blickt auf seine Kindheit zurück."
Welt
"In seiner Biografie schreibt der Oberhausener über seine Arbeiterkindheit im Ruhrgebiet. Und darüber, wie stark Herkunft ein Leben prägt. Denn auch ihn haben seine Erfahrungen als Arbeiterkind im Revier zu dem gemacht, der er heute ist."
WDR 5
"Der Soziallobbyist und Linken-Politiker Ulrich Schneider erzählt die Geschichte seiner Arbeiterkindheit – und warum er gegen die Armut und für Umverteilung kämpft."
Frankfurter Rundschau
"Das alte Arbeiter-Milieu, dem Ulrich Schneider entstammt, hat so viel Konservatives und Leistungs-Liberales, dass man nach Lektüre dieses wunderbaren Buches sagen muss: Der Mann kann in Wahrheit gar kein Linker sein."
Nikolaus Blome
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