Gut Feismann ist weit mehr als ein Ponyhof. Was als persönlicher Lebenstraum begann, wird nun hier im Kinderhospiz Tag für Tag zur konkreten Antwort auf die Frage, wie Frieden funktioniert. Mit Tieren, Natur und viel Zeit können Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern eine Woche lang auftanken, durchatmen, manchmal auch Abschied nehmen.
„Frieden kann jederzeit entstehen. Egal, wo. Mitten im Chaos“, sagt Carolin Feismann. Und genau so meint sie es. Nicht als Parole, sondern als etwas, das man beginnt und möglich macht – im Kleinen. Nicht durch Schönreden oder Passivität, sondern durch Haltung: im Ton, im Blick, in den nächsten Handgriffen – sogar in der Küchenschublade.
Vor Jahren zog Caro Feismann nach dem Tod einer Kollegin in einem Krisengebiet die klare Konsequenz, nicht mehr für Frieden zu kämpfen, sondern ihn zu leben. Ihre Geschichte ist ein außergewöhnliches Best-Practice-Beispiel für inneren Frieden, gelingende Beziehungen und den Mut, Träume radikal wirksam werden zu lassen. Ihr Buch verbindet bewegend Biografie mit inspirierender Praxis.
Carolin Feismann
Carolin Feismann hatte, als sie 40 war, bereits BWL und Medizin studiert, als Segellehrerin gearbeitet, als Buschpilotin bei Ärzte ohne Grenzen in Afrika Dienst geleistet, geheiratet, zwei Kinder bekommen und ein Haus gekauft. Dann verliebte sie sich in eine Bauernhof-Ruine im Münsterland und machte daraus das Kinderhospiz Gut Feismann. Mensch und Tier schenken hier Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern Nähe und Geborgenheit. 2025 wurde sie dafür mit der Goldenen Bild der Frau ausgezeichnet.
gut feismann carolin feismann bauernhof kinderhospiz kinderhospizarbeit tiergestütztes kinderhospiz hospizarbeit kinder palliativpflege kinder sterbebegleitung kinder trauerbegleitung familie leben mit schwerkrankem kind abschied nehmen kinder buch kinderhospiz hospizbewegung deutschland tiergestützte therapie kinder biografie hospizarbeit