Die Klimakrise duldet keinen Aufschub – doch sind die Lösungen des Globalen Nordens wirklich nachhaltig? Während Europa und Nordamerika auf erneuerbare Energien, Elektroautos und Wasserstoff setzen, bleibt eine unbequeme Wahrheit verborgen: Diese Wende basiert auf dem massiven Abbau strategischer Rohstoffe im Globalen Süden. Unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit entstehen neue Ungerechtigkeiten – für Mensch und Umwelt.
Dieses Buch deckt die Schattenseiten der grünen Wende auf. Mit Stimmen aus dem Globalen Süden beleuchtet es, wie grüner Kolonialismus Ressourcen ausbeutet, bestehende Abhängigkeiten vertieft und wirklich nachhaltige Alternativen verdrängt. Anhand konkreter Fallstudien analysieren die Autor:innen die geopolitischen Verflechtungen der Energiewende – und zeigen, dass eine klimagerechte Zukunft nur mit globaler Gerechtigkeit möglich ist. Ein unverzichtbarer Beitrag zur aktuellen Klimadebatte!
Unbequeme Wahrheit: Die Energiewende ist nicht automatisch sozial gerecht
Geopolitisch brisant: Wie grüne Technologien neue globale Ungleichheiten schaffen
Miriam Lang
Miriam Lang ist eine aktivistische Wissenschaftlerin und Professorin für Umwelt und Nachhaltigkeit an der Universidad Andina Simón Bolívar in Quito, Ecuador. Sie hat einen PhD in Soziologie und forscht zu Entwicklungskritik, systemischen Alternativen und Buen Vivir aus dekolonialer und feministischer Perspektive. Sie hat die Global Working Group Beyond Development und den »Ökosozialen und Interkulturellen Pakt des Südens« mitbegründet.
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»Ein bemerkenswerter und pluriverser Beitrag zur Klima- und Geopolitik-Debatte!« Peter Streiff, contraste
»Ein wichtiger Beitrag zur aktuellen Klimadebatte!« Simone Schlindwein, südlink
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