Von höhlenartigen Steinbrüchen, die über Jahrhunderte entstanden sind, zu lebendigen öffentlichen Räumen: Stone Voids erzählt die Geschichte der Steinbrüche von Huangyan im chinesischen Taizhou, die von der Architektin Xu Tiantian und ihrem Büro DnA Design and Architecture umgestaltet wurden. Mit ihrem wegweisenden Ansatz der „architektonischen Akupunktur“ hat die Architektin 20.000 Quadratmeter stillgelegtes Industriegelände der Gemeinde zurückgegeben – durch präzise, minimalistische Eingriffe, verbunden mit einer intensiven Auseinandersetzung mit lokaler Kultur und Ökologie. Essays, Interviews und eindrucksvolle Bildstrecken dokumentieren ein Projekt, das eine vergessene Landschaft reaktiviert und in einen Ort des Zusammenkommens, der Erinnerung und der Erneuerung verwandelt: ein starkes Modell für die Neudeutung des industriellen Erbes weltweit.
Mit Beiträgen von Wenwen Cai, Liao Kewu, Leonardo Lella, Bruno Fayolle Lussac, Philip Ursprung, Gemma Savio und einem Vorwort von Fabrizio Gallanti
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