Es wird viel nachgedacht über das Wohnen: wirtschaftlich, weil es akut an bezahlbarem Wohnraum fehlt; soziologisch, weil sich unsere Gesellschaft rasant verändert; politisch, weil die Verteilung von Raum Gerechtigkeitsfragen aufwirft; ökologisch, weil wir für das Wohnen Ressourcen brauchen und Emissionen verursachen – und natürlich auch architektonisch.
Der Sammelband betrachtet die Wandlungsprozesse des Wohnens aus transdisziplinärer Perspektive und konzentriert sich auf zwei Spannungsfelder: „Angemessenheit und Anspruchsdenken“ stellt Fragen nach bezahlbarem Bauen, neuen Standards und suffizienten Strategien. „Individualität und Gemeinschaft“ blickt auf gesellschaftliche Herausforderungen, kollektive Denk- und Lösungsansätze sowie alternative Wohnmodelle. Angereichert mit Expert*inneninterviews, Projektbeispielen und Faktenduschen zeigt die Publikation Wege auf, Wohnen neu zu denken und veränderte Praktiken in die Umsetzung zu bringen.
Mit Beiträgen von Arnt von Bodelschwingh und Katharina Enders, Leon Denecke, Sebastian Fiedler, Nicola Hilti, Luana Massaro und Christian Reutlinger, Daniel Lenz, Ton Matton, Marcus Menzl und Katharina Pötzsch, Reiner Nagel, Anne Niemann und Tilmann Jarmer, Karen Pein und Julia Jakobi, Kerstin Poehls, Lydia Rintz, Christina Simon-Philipp, Angèle Tersluisen und Jörk Finkbeiner, Claudia Thiesen und Sabine Wolf, Dietmar Walberg und Astrid Holz
Sebastian Fiedler
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