Gesellschaftlicher Zusammenhalt braucht Vertrauen, Gemeinsinn und manifeste Orte. Der BOB CAMPUS in Wuppertal ist ein solcher Ort, ein soziales Gebilde und ein Lernraum, von vielen Menschen gemeinsam erschaffen und gestaltet. Dieses Buch erzählt davon – persönlich, ehrlich und inspirierend.
Nach dem ersten Band der Reihe Gemeinwohl bauen, der die baulich-räumliche Transformation der ehemaligen Textilfabrik beleuchtet, geht der zweite Band auf das gesellschaftsverändernde Potenzial der partizipativen und kooperativen Prozesse in der Entstehung und Aneignung des Ortes ein. Rund 30 Personen – aus der Nachbarschaft, dem Ehrenamt, von Non-Profit- und Migrant*innenselbstorganisationen, von der Montag Stiftung Urbane Räume sowie aus der Stadtverwaltung – beschreiben ihre persönlichen Perspektiven auf das Projekt, ergänzt von fachlichen Einschätzungen aus der Stadtplanung sowie den Sozial- und Bildungswissenschaften. Die Erzählungen veranschaulichen, welche Zutaten es braucht, um die Magie des Gemeinsinns im Stadtteil zu entfachen – und stetig weiterzuentwickeln.
Montag Stiftung Urbane Räume
Wuppertal Wuppertal-Oberbarmen social processes participation inclusion cooperation multi-perspectivity learning space diversity community democracy civil society transformation adaptive reuse former industrial buildings