Mike Blankenburg Blankenburg Der Werwolf – Vollmond, Wolf und Silberkugel (Dead Ends A4-Archivband)

Der Werwolf – Vollmond, Wolf und Silberkugel (Dead Ends A4-Archivband)

von Mike Blankenburg

Vom alten Fluch zum modernen Horror-Mythos: die Filmgeschichte des Werwolfs

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Beschreibung

Der Werwolf ist das Monster zwischen Mythos, Fluch und Körperverwandlung.

Wenn der Vollmond aufgeht, beginnt eine der ältesten und tragischsten Verwandlungen des fantastischen Kinos: Der Mensch verliert seine Gestalt, seine Kontrolle und manchmal auch seine Seele. Der Werwolf steht seit jeher zwischen Aberglaube und Körperhorror, zwischen Tiermythos und menschlicher Schuld.

Der Werwolf – Vollmond, Wolf und Silberkugel verfolgt die filmische Geschichte dieser Kreatur von frühen Stummfilmspuren über die prägenden Universal-Klassiker bis zu den großen Genrevariationen des modernen Horrorfilms. Im Mittelpunkt stehen Mythen, Legenden, Masken, Verwandlungseffekte, Darsteller, Regisseure und jene Filme, die das Bild des Werwolfs immer wieder neu geformt haben.

Der Band führt von Der Werwolf von London und Der Wolfsmensch über Hammer, Paul Naschy, Das Tier, American Werewolf, Wolfen, Der Werwolf von Tarker Mills und Ginger Snaps bis zu neueren Beiträgen wie Dog Soldiers, Late Phases, Werewolves Within und Werewolf by Night. Ein filmhistorischer Streifzug durch Nebel, Fell, Silber und Schmerz.

IM BAND
• Mythologie, Legenden und die Ursprünge des Werwolf-Glaubens
• Universal, Curt Siodmak, Jack Pierce und Lon Chaney Jr.
• Hammer Horror, Paul Naschy und europäische Werwolf-Traditionen
• Die großen Genre-Meilensteine von Das Tier bis American Werewolf
• Moderne Variationen zwischen Körperhorror, Action, Märchen und schwarzem Humor
Von der Werwolfmythologie über Universal, Hammer Films und Paul Naschy bis zu American Werewolf, Das Tier, Ginger Snaps und Dog Soldiers: Der bebilderte A4-Archivband verfolgt die Geschichte des Werwolffilms, seiner Verwandlungseffekte und seiner tragischen Monsterfiguren.
Wenn der Mensch zum Tier wird, trägt das Monster sein Gesicht.

Der Glaube an Menschen, die sich in Wölfe verwandeln, reicht weit in die europäische Mythologie zurück. Legenden, historische Berichte, Hexenprozesse und die Vorstellung der Lykanthropie formten ein Wesen, das weder vollständig Mensch noch Tier war. Das Kino machte daraus eine seiner tragischsten Monsterfiguren: verflucht, gefährlich und dem eigenen Körper ausgeliefert.

Der Werwolf – Vollmond, Wolf und Silberkugel verfolgt die Geschichte des Werwolffilms von seinen mythologischen und volkskundlichen Wurzeln bis zu modernen Genrevariationen. Frühe Stummfilmspuren, erste Tonfilme und historische Angstbilder zeigen, wie sich die Regeln des Mythos entwickelten. Vollmond, Wolfsbiss und Silberkugel wurden zu festen Bestandteilen einer filmischen Verwandlung, die jede Generation neu inszenierte.

Mit Der Werwolf von London und Der Wolfsmensch prägten die Universal Studios das klassische Bild der Kreatur. Curt Siodmaks Drehbuch, Jack Pierces Maskenarbeit und Lon Chaney Jr. als Larry Talbot machten den Werwolf zum tragischen Opfer seines eigenen Fluchs. Hammer Films, Amicus und andere europäische Produktionen führten den Mythos anschließend in den Gothic Horror. Paul Naschy schuf mit Waldemar Daninsky eine der langlebigsten Werwolffiguren des europäischen Genrefilms.

In den 1980er-Jahren erlebte das Subgenre eine neue Blüte. Das Tier, American Werewolf, Wolfen, Zeit der Wölfe und Der Werwolf von Tarker Mills verbanden Körperhorror, schwarzen Humor, Märchenmotive und gesellschaftliche Ängste mit immer aufwendigeren Verwandlungseffekten. Make-up, Animatronik, Überblendungen und mechanische Effekte ließen den menschlichen Körper vor laufender Kamera zerbrechen und neu entstehen.

Auch spätere Filme fanden eigene Zugänge zum Mythos. Ginger Snaps verknüpfte die Verwandlung mit Pubertät, Sexualität und weiblicher Selbstbestimmung. Pakt der Wölfe griff die Legende der Bestie von Gévaudan auf, während Dog Soldiers den Werwolf in ein militärisches Belagerungsszenario versetzte. The Wolfman, Late Phases, Howl, Werewolves Within und Werewolf by Night zeigen weitere Spielarten zwischen klassischem Monsterfilm, Überlebenshorror und schwarzer Komödie.

Die aktualisierte und neu gestaltete Ausgabe behandelt außerdem die Entwicklung von Masken, Make-up und Spezialeffekten sowie zahlreiche Nebenfilme und seltenere Genrebeiträge. Ein Werwolf-Index ergänzt den filmhistorischen Streifzug.

Der farbig bebilderte A4-Archivband umfasst 192 Seiten. Eine Filmgeschichte über Vollmondnächte, Silberkugeln und den Augenblick, in dem der Mensch die Kontrolle über das Tier in seinem Inneren verliert.
Ist das Buch eine reine Franchise-Monografie?
Nein. Der Band behandelt nicht nur eine Filmreihe, sondern den Werwolf als Motiv, Monsterfigur und filmhistorisches Phänomen. Dadurch entsteht ein breiter Blick auf das Subgenre.

Welche Filme werden behandelt?
Der Band führt von frühen Werwolf-Filmen und Universal-Klassikern über Hammer, Paul Naschy, Das Tier, American Werewolf, Wolfen, Ginger Snaps, Pakt der Wölfe, Dog Soldiers, The Wolfman, Late Phases, Werewolves Within und Werewolf by Night bis zu zahlreichen Neben- und Sonderkapiteln.

Geht es nur um Handlung und Inhaltsangaben?
Nein. Neben den Filminhalten stehen Mythologie, Entstehungsgeschichte, Figuren, Masken, Effekte, Produktionshintergründe und die Entwicklung des Werwolf-Bildes im Mittelpunkt.

Ist das Buch bebildert?
Ja. Es handelt sich um einen bebilderten Archivband mit farbigem Innenteil.

Ist das Buch auch für Einsteiger geeignet?
Ja. Der Band beginnt bei Mythologie und Legende und führt dann chronologisch durch die Filmgeschichte. Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht notwendig.

Ist das eine offizielle Publikation der Filmstudios?
Nein. Das Buch ist eine unabhängige Archivpublikation zur filmhistorischen, dokumentarischen und analytischen Auseinandersetzung mit den behandelten Werken.

Warum gehört der Werwolf zu Dead Ends Archive?
Weil er wie kaum eine andere Kreatur zwischen Mythos, Körperhorror, Fluch, Schuld, Tierhaftigkeit und tragischer Monsterfigur steht. Genau diese Mischung aus Horror, Filmgeschichte und Grenzmotiv macht ihn zu einem idealen Thema für Dead Ends Archive.

Autor*in

Mike Blankenburg

Themen in »Der Werwolf – Vollmond, Wolf und Silberkugel (Dead Ends A4-Archivband)«

Geschichte des Werwolffilms Werwolf Filme The Wolf Man Lon Chaney Jr Paul Naschy Waldemar Daninsky American Werewolf The Howling Das Tier Ginger Snaps Dog Soldiers Lykanthropie Werwolf Mythologie

Stimmen zu »Der Werwolf – Vollmond, Wolf und Silberkugel (Dead Ends A4-Archivband)«

Details

ISBN: 9783985781089
Verlag: Colla & Gen Verlag und Service
Erscheinung: 09.12.2026

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