Preisträgerin des Anna-Haag-Preises 2023!Vom Weg aus der Kälte in die WärmeMascha und ihre Tochter Tinka leben allein. Am Monatsende können sie nicht mehr heizen. Um die Nacht zu überstehen, bauen sie sich eine Höhle aus Decken. Sie fühlen sich gefangen. Doch sie haben einander. Und die kühne Idee für einen Ausweg.Ein Leben in Armut erfordert Mut, also ist Mascha furchtlos. Sie zieht mit ihrer Tochter in ein Altersheim, um zu überwintern und sich das Amt vom Hals zu halten. Der Tröster kommt, wenn sie ihn braucht, und bleibt, als er nicht mehr im Hinterzimmer einer Kneipe wohnen kann. Übergangslösungen, weiß Mascha. Als Tomsonov, einer der Heimbewohner, unter dem Sandsteinfundament im Keller Geräusche hört, beginnt Mascha zu graben. Nach Loyalität und Geborgenheit, nach zweiten Chancen und nach Abenteuer. Einen Tunnel hinaus.
Grit Krüger
Mutterrolle Scham Bitterkeit Mut Meer Klassismus Zusammenhalt Existenzminimum Altersheim Care-Arbeit Mutter-Tochter-Beziehung Trost Armut alleinerziehend Rumänien
»Wie Grit Krüger ihre Protagonistin mit Tunnelblick auf ihre Bestimmung zu rennen lässt, steckt nicht nur voller Feinsinn und Tragik, sondern gleichzeitig voller Subversion.«
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»Wie fühlt es sich an, wirklich arm zu sein? Wohin mit den Träumen und Sehnsüchten? Grit Krüger stellt sich in ihrem Roman diesen Fragen und fordert ihre Figuren heraus alles von sich Preis zu geben.«
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»es ist ein Buch, in das man leicht hineinkommt und das man nicht leicht aus der Hand legt. Trotz der Schwere der gesellschaftlichen Themen, die gerade jetzt drängen, ist der Roman vor allem durch seine Sprache und Komposition ein Kunstwerk.«
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»Dass Kunst auch ein Widerstand gegen unzumutbare Lebensbedingungen heute sein kann, lässt sich dagegen aus Grit Krügers Roman TUNNEL herauslesen.«
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