Ein Todesfall in einer anonymen Wohnsiedlung wird schnell zu den Akten gelegt. Zu schnell. Zwischen Beton, Zuständigkeiten und Desinteresse verschwindet mehr als nur ein Name. Alwin spürt, dass etwas nicht stimmt – auch wenn nichts offiziell dagegen spricht.
Gemeinsam mit Matt beginnt er nachzufragen. Abseits der üblichen Wege, dort, wo Regeln biegsam werden und Wahrheit verhandelbar ist. Was sie finden, ist kein einzelnes Verbrechen, sondern ein Muster: aus Wegsehen, Macht und Schuld. Und aus Menschen, die gelernt haben zu schweigen, weil Schweigen sicherer ist.
Matt ist bereit, Grenzen zu überschreiten. Alwin versucht, Haltung zu bewahren. Doch je tiefer sie in die Strukturen der Stadt eindringen, desto deutlicher wird: Manche Stimmen lassen sich nicht zum Schweigen bringen. Selbst dann nicht, wenn sie aus Beton kommen.
Ghosts of the City – Die Stimme aus Beton ist ein urbaner Kriminalroman über Wahrheit und Wahrnehmung, über Verantwortung – und über die Geister, die eine Stadt hinterlässt.
Feldmann Peter H.
Kriminalroman Organisiertes Verbrechen Wirtschaftskriminalität