Die verschwundenen Dörfer des böhmischen Erzgebirges in Vergangenheit und Gegenwart.
Zum ersten Mal in einem Buch. Mehr als drei Millionen Sudetendeutsche mussten nach dem Zweiten
Weltkrieg ihre Heimat verlassen. 80 Jahre nach der Vertreibung vereint dieses Buch erstmals Ortschaften im gesamten böhmischen Erzgebirge,
die in der Folge unwiederbringlich verloren gingen oder von denen heute nur noch Reste existieren. Oliver Hach hat alle diese Orte in Tschechien
besucht und Menschen getroffen, die sich ihnen verbunden fühlen. Sein Buch will den verschwundenen Dörfern und ihren Bewohnern ein Denkmal
setzen – und Interesse wecken, sie selbst zu entdecken.
Diese 60 Dörfer sind im Buch aufgeführt:
Ahrendorf Altengrün Arletzgrün Böhmisch Grünthal
Brettmühl Dörnsdorf Ebersdorf Fleyh Gabrielahütten
Goldenhöhe Griesbach Grünwald Hirschenstand Haadorf
Halbmeil Holzbach Honnersgrün Hüttmesgrün Irrgang
Jungenhengst Kaff Kienhaid Königsmühle Köstelwald
Kohling Kunau Markhausen Märzdorf Motzdorf Müglitz
Neudorf Neudörfl Neuhaus Nokowitz Nollendorf Orpus
Pechöfen Pfaffengrün Pöllma Preßnitz Reischdorf
Reizenhain Sauersack Schieferhütten Schönbach
Schönwald Seifen Streckenwald Tschoschl Ullersdorf
Ulmbach Unterhals Voitsdorf Vogldorf Vorderzinnwald
Wenkau Werlsberg Willersdorf Zieberle Zwittermühl
Oliver Hach
Oliver Hach, geboren 1972 in Freiberg, studierte Slawistik, Politikwissenschaft und
Kommunikationswissenschaft in Dresden, Münster und Zagreb. Als Redakteur der „Freien
Presse“ in Chemnitz schreibt er seit vielen Jahren über das Erzgebirge und berichtet von
beiden Seiten der Grenze. 2019 gewann er den Deutsch-tschechischen Journalistenpreis,
2021 war er unter den Preisträgern des Johnny-Klein-Preises für deutsch-tschechische
Verständigung. Mit seiner tschechischen Ehefrau lebt er in Mulda im östlichen Erzgebirge.
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