„Godda kommt“. In der Titelgeschichte kündigt die Patentante
ihren Besuch an, und sofort wird es aufregend. Die
Autorin schildert in ihren Geschichten kleine Abenteuer aus
dem Leben auf dem Dorf in den 60er- und 70er-Jahren. Sie
beschreibt Arbeiten in Haus und Hof, die es so heute nicht
mehr gibt, den Umgang mit Hühnern und Kühen, die Heuernte
als reine Handarbeit. Sie berichtet aber auch über die
Aufbruchstimmung der 1968er, die Sehnsucht nach Freiheit
und nach der Gleichberechtigung der Frauen. In ihren
Gedichten, in schwäbischer Mundart, bringt sie Gefühle,
Humor und Heimatverbundenheit zum Ausdruck und auch
Klang und Melodie einer Regionalsprache, die nicht verloren
gehen darf.
Gabi Rief-Mohs
Dr. med. Gabi Rief-Mohs, geboren 1953 in Biberach/
Riß, verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Eberhardzell.
Nach dem Abitur am Wieland-Gymnasium Biberach studierte
sie Medizin an der Universität Ulm. Sie lebt heute in
Mittelbiberach, ist Mutter von drei Töchtern und arbeitete
als Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie.
Geschichten aus Oberschwaben Mundartgedichte Erinnerungen an die 60er und 70er Jahre