Peter Dabrock Dabrock Fünf nach zwölf: »Embracing Hopelessness« im digitalen Neokolonialismus

Fünf nach zwölf: »Embracing Hopelessness« im digitalen Neokolonialismus

von Peter Dabrock

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Beschreibung

Im vorliegenden Essay warnt Peter Dabrock vor den aktuellen globalen und nationalen Krisen und dem drohenden Verlust der liberalen Demokratie. Dabrock skizziert zunächst die gegenwärtige Multikrise, deren Auswirkungen in Deutschland zusätzlich durch gescheiterte Externalisierungsstrategien und interne gesellschaftliche Spannungen verstärkt werden. Die größte Gefahr 2025 sieht der Autor in der toxischen Allianz zwischen einem zunehmend autoritären Trumpismus und den Tech-Oligarchen des Silicon Valley, welche mithilfe von Überwachungstechnologie und Künstlicher Intelligenz (KI) eine beispiellose Machtkonzentration schaffen. Er befürchtet, dass diese Entwicklungen Europa zu einer politisch und ökonomisch abhängigen Kolonie machen könnten; gemeinsam geteilte Wirklichkeit und die kritische Öffentlichkeit drohen zersetzt zu werden. Im Angesicht des Diagnostizierten plädiert Dabrock dafür eine quasi-paradoxe hoffnungslose Hoffnung zu entwickeln. Stärkung europäischer Souveränität und umfassende Bildungsinitiativen können Schritte sein, wie aus diesem Geist die liberal-demokratische Gesellschaft erneuert wird.

Autor*in

Peter Dabrock

Themen in »Fünf nach zwölf: »Embracing Hopelessness« im digitalen Neokolonialismus«

Digitale Souveränität Tech-Oligarchie Donald Trump Demokratie Künstliche Intelligenz Autoritarismus

Stimmen zu »Fünf nach zwölf: »Embracing Hopelessness« im digitalen Neokolonialismus«

Details

ISBN: 9783982758916
Verlag: Akademie für Politische Bildung
Erscheinung: 20.10.2025

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