Die Publikation erscheint anlässlich der Ausstellung »n+1. Mehr als ein Bild« in der Kunststiftung DZ BANK in Frankfurt am Main. Das Serielle in der Kunst der Gegenwart tritt in großer Vielfalt in Erscheinung. »n+1« ist nicht als mathematische Formel zu verstehen, sondern drückt hier im Grunde nur eine von Kunstschaffenden immer wieder verwendete Vielzahl von
Einzelteilen aus, die sie zu einem Kunstwerk zusammenfügen. Oftmals existieren diese mehrteiligen Arbeiten in verschiedenen Versionen oder es werden ihnen weitere Teile zugeordnet, so dass ihre Kombinationen je unterschiedliche Wirkungen
hervorbringen können. Dabei ergibt sich ein breites Spektrum von Gestaltungsformen, wie serielle Kunstwerke fruchtbar in Beziehung treten – als ein Objekt, bestehend aus mehreren Einzelelementen, oder als Bildpaar, Serie, Zyklus, Cluster oder Archiv. Auch inhaltlich verhalten sich sequenzielle Kunstwerke zueinander. Je nachdem, welche Kombinationen die Kunstschaffenden in Beziehung setzen, ergeben sich immer wieder andere Verbindungen und Lesarten.
Christina Leber
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