Vor 80 Jahren stand eine Katastrophe
unvorstellbaren Ausmaßes kurz bevor.
Mit über 12.000 Tonnen Giftgasmunition gefüllt,
fiel die Munitionsanlage MUNA 2/VII zwischen
Schierling, Niederleierndorf und Langquaid
kampflos in die Hände amerikanischer Truppen
– und ein Inferno, das das Leben im Umkreis von
40 Kilometern ausgelöscht hätte, blieb aus.
Die vom Zachhof initiierte Ausstellung zeichnet
die Geschichte dieser MUNA nach: von ihren
Anfängen 1936 über die Zeit des Zweiten Weltkriegs
bis zum Munitionshauptdepot (1955–2009)
und den heutigen „lost places“ im MUNA-Wald.
Im Mittelpunkt stehen nicht nur die Anlagen
selbst, sondern vor allem die Menschen, deren
Leben und Schicksale mit ihr verwoben sind –
und wie die Ereignisse bis heute nachwirken.
Maria-Luise / Alfred Götz / Ulrich
Giftgasmunition Munitionsanlage MUNA 2/VII Schierling Langquaid