Kaspar Kögler (1838–1923), ein Bauernjunge aus dem Westerwald, lässt sich nach seinem Studium in München und seiner Tätigkeit als Kirchenmaler 1867 in Wiesbaden nieder. Dank seines persönlichen Netzwerks wird Kögler zu einem der beliebtesten Maler der Stadt.
Ein Porträt der Industriellen-Familie Dyckerhoff und ihrer Freunde legt Zeugnis davon ab. Es zeigt die Gruppe beim Kegeln – und zwar im Rokoko-Kostüm. Was hat es mit diesem kuriosen Gemälde auf sich und wie fügt es sich in die Kunst um 1900 ein?
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