In allen muslimischen Kulturen durch die Geschichte hindurch wurden immer wieder Formen entwickelt, die Liebe zum Propheten ﷺ in schöner Weise zum Ausdruck zu bringen. So wurde bereits in der Frühzeit des Islams – wie Imām at-Tirmiḏī überliefert – eine Kanzel für Ḥasan b. Ṯābit errichtet, auf der er den Propheten zu preisen pflegte.
Eine besondere Form dieser Sunna entwickelte sich in der Form, dass man die Lebensgeschichte des Gottgesandten in Gedichtform niedergeschrieben hat. Diese Texte werden bis heute regelmäßig in Gemeinschaften gelesen – in schöner Poesie und mit schönen Melodien, sodass die ästhetische Form der sprachlichen Darbietung dem Inhalt, nämlich der Schönheit des Propheten ﷺ gerecht wird. Da diese Lebensgeschichte auf einem zentralen Element, nämlich den Schilderungen über die Geburt des Propheten ﷺ basiert, werden sie Mawlid genannt.
Der vorliegende Text ist ein Zeugnis dieser Tradition, verfasst von dem zeitgenössischen Gelehrten aus dem Jemen, al-Ḥabīb ʿUmar bin Muḥammad bin Sālim bin Ḥafīẓ.
ʿUmar bin Muḥammad bin Sālim bin Ḥafīẓ
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