Shiatsu eröffnet einen Raum.
Raum zur Begegnung mir sich selbst.
Raum zur Begegnung mit einem Feld, das über das Persönliche hinausgeht.
Wie zeigen sich diese Begegnungen?
Welche Begegnungen braucht es, damit sie sich ereignen können?
Was ist eigentlich der Kern von Shiatsu? Auf der Suche nach einer Antwort erlebte die Herausgeberin Barbara Murakami einen spannenden und berührenden Austausch mit ihren Shiatsukollegen weltweit. Dabei stand das Thema Begegnung im Shiatsu immer wieder im Mittelpunkt. War das die Antwort auf ihre Frage? Barbara Murakami las und sammelte Texte ihrer Kollegen zu diesem Thema und begann selbst eigene Erfahrungen und Gedanken aufzuschreiben.
So entstand Ihre Idee für dieses Buch. Es soll die über viele Ländergrenzen verstreuten Erfahrungen bündeln wie ein Brennglas und anregen, den Blick auf den Kern des Shiatsu zu lenken, auf die Begegnung, auf das, was zwischen zwei Partnern im Behandlungsprozess geschieht.
Neun Autorinnen und Autoren nähern sich diesen Fragen aus kulturell sehr unterschieldichen Perspektiven und mit ganz verschiedenen Textformen.
Barbara Murakami
In ihrem Grundberuf ist Barbara Murakami Sonderschullehrerin für verhaltensauffällige Kinder. Shiatsu praktiziert sie seit 1997, seit 2007 auch als Lehrerin. Parallel schloss sie eine Ausbildung in Psychosynthese ab, einer tiefenpsychologischen Form der Psychotherapie. Die Erfahrungen daraus und aus einer Vielzahl weiterer Fortbildungen in Focusing, Clean Language, Seiki und Qigong fließen in ihre Art des Shiatsu mit ein, in eine Arbeit mit Qi in seinen verschiedenen Erscheinungsformen auf der Körper- und der Seelenebene. Besonders die Begleitung von schwierigen Kindern und schwer mehrfach behinderten Erwachsenen haben ihr den Blick geöffnet dafür, worum es ihr beim Shiatsu im Kern geht: um Begegnung jenseits aller Konzepte und um Sein mit dem, was gerade nun mal ist.