»Meine Mutter hat mir gezeigt, dass Frauen stärker sind als Männer.« Das sagt Farhad Alsilo, der als 11-Jähriger den Genozid des IS an seinem jesidischen Volk erlebte und überlebte. Am 3. August 2014 drangen die IS-Milizen in sein Dorf, töteten vor seinen Augen seinen Vater und verschleppten seine Schwestern. In diesem Buch erzählt Farhad Alsilo, roh und authentisch, die Geschichte seiner traumatischen Flucht durch die brennend heiße Wüste und durch das Sindschar-Gebirge bis nach Kurdistan, die erst endet, als er mit seiner Mutter und seinen kleinen Geschwistern 2015 im Rahmen eines Sonderkontingents für besonders schutzbedürftige Frauen und Kinder nach Deutschland kommt. Es ist eine Geschichte von Flucht und Verlust, aber auch vom Ankommen und von Zuversicht.
Farhad Alsilo
Farhad Alsilo wurde 2002 im Nordirak in der Stadt Shingal geboren. Er erlebte und überlebte den IS-Krieg und wurde mit 12 Jahren im Rahmen des Sonderkontingents für verfolgte Jesidinnen des Landes Baden-Württemberg nach Deutschland gebracht. Hier begann er ein neues Leben. Farhad integrierte sich und lernte schnell die deutsche Sprache. Die Realschule und das Abitur schloss er mit besten Noten ab. Er ist auf YouTube, Instagram und TikTok aktiv und studiert heute Maschinenbau an der Universität Stuttgart. Er ist sehr stolz, inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten zu haben.
Flucht Jesiden Migration Völkermord an den Jesiden based on a true story nach einer wahren Begebenheit
»Die Augen des 19-jährigen Farhad Alsilo haben Dinge gesehen, die kaum vorstellbar sind – und schon gar nicht Teil der Welt eines Kindes sein sollten. Sieben Jahre sind seit dem Tag vergangen, an dem seine Kindheit zu Ende war. Beendet von der Grausamkeit des so genannten „Islamischen Staats“. Aber der IS hat diesen Jungen nicht gebrochen. Davon zeugt dieses Buch.« – DÜZEN TEKKAL (2021)
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»Es ist selbstgeschrieben. Es ist wahr. Und es ist stark.« – DR. MICHAEL BLUME (2021)
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