Die literarische Autobiographie, eine global-arabische Geschichte, schildert aus der Sicht und dem Erleben einer Nur-als-Mädchen-Geborenen eine Jugend im kulturellen und religiösen Schmelztiegel Libanon mit allen Umbrüchen und Radikalisierungen in den 70er Jahren. "Im Exil" in Europa findet sie ihre Heimat in der Sprache, dem Arabischen. Und zollt auch dem Deutschen - im zweiten Teil - als freiheitshungrige Erwachsenen inmitten einer traumatisierten und pflichtbewusst Kultur schaffenden Gesellschaft ein ironisch scharfsinniges Tribut.
Chaza Charafeddine
Künstlerin und Schriftstellerin, 1964 in Tyros geboren, ging auf eine katholische Mädchenschule in Beirut, studierte in der Schweiz und in Deutschland, u.a. Kunst und Theater, spricht vier Sprachen; ihre Texte sind in zahlreichen Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht; ihre Installationen und Bilder in mehreren libanesischen und europäischen Galerien vertreten.
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