Der kleine Engel Jophiel Amadeus Severinus hat es wirklich nicht leicht im Himmel. Er muss den großen Putzengeln beim Sterneputzen helfen und stellt sich dabei ziemlich ungeschickt an.
Putzen ist einfach nicht sein Ding! Viel mehr Spaß macht es ihm, über die Milchstraße zu schlittern. Das ärgert die fleißigen Putzengel und sie verpetzen ihn beim lieben Gott.
Aber der liebe Gott wäre nicht der liebe Gott, wenn er für die Not des kleinen Jöpe, wie er von allen genannt wird, keinen Ausweg fände.
Er erteilt seinem Schützling einen Spezialauftrag….
Der kleine Putzengel Jöpe ist manchmal ein wenig schusselig und sorgt so im Himmel immer wieder für Chaos. Die großen Engel ärgern sich, da er sie bei ihrer Arbeit stört und sie beschweren sich beim lieben Gott. Und der hat den rettenden Einfall: Er schickt Jöpe mit seiner Himmelslaterne auf die Erde, um den Menschen dort ein wenig Erleuchtung zu bringen. Der kleine Engel packt allerlei Dinge ein, die ihm unterwegs nützlich sein könnten: Sahnebonbons von der Milchstraße, Sternenstaub und Mondglitzer, wolkenweiche Watte, goldene Strahlen von der Sonne und natürlich das Himmelslicht, das der liebe Gott extra für ihn angezündet hat.
Auf seinem Weg begegnen ihm viele Menschen, die in einer schwierigen Situation sind. Da sind z. B. ein Obdachloser, ein krankes Mädchen im Krankenhaus, ein Flüchtlingsjunge, der von anderen Kindern ausgegrenzt wird, ein trauriges Kind, dessen Eltern im Begriff stehen, eine einsame Oma im Altenheim und einige mehr.
Allen hilft er, indem er ihnen zuhört und seine „himmlischen Trostpflaster“ verschenkt.
Bei all diesem Tun muss er jedoch mächtig aufpassen, dass er seinen wirklichen großen Auftrag vom lieben Gott nicht vergisst!
In diesem, mit zauberhaften Bildern der Illustratorin Nic Koray, gestalteten Buch geht es um Vielfältigkeit und Talente. Es geht darum, dass auch Kinder, die ein Handicap haben, entsprechend ihrer Fähigkeiten gefördert werden und ihren Platz im Leben finden, wenn jemand da ist, der das bemerkt und ihnen hilft. Im Fall vom kleinen Jöpe, der immer ein wenig unaufmerksam, wild und schusselig ist, ist das der liebe Gott, der sein Anderssein bemerkt und in die richtigen Bahnen lenkt.
Die Autorin weist sanft und auf kindgerechte Art auf gesellschaftliche Probleme hin, wie Obdachlosigkeit, Krankheit, Scheidung, Einsamkeit im Alter und mehr.
Mit ihrer Geschichte will sie Mut machen und zeigen, dass der liebe Gott jedem der sich in einer schwierigen Situation befindet, einen Engel zur Seite stellt, der ihm hilft und ihn tröstet.
Liebevoll und warmherzig erzählt die Autorin von den heilsamen Begegnungen mit dem kleinen Engel, jedoch ohne den sprichwörtlich „erhobenen Zeigefinger.“
Connie Albers ist Malerin, Kunsttherapeutin und psych. Beraterin. Sie hat bereits zwei Engelbücher für Erwachsene veröffentlicht und malt seit vielen Jahren Engel. Mit diesem neuen Genre beweist sie ihre Fähigkeit, auf kindgerechte und einfühlsame Weise, jedoch immer mit einem Schmunzeln in den Augenwinkeln, zu erzählen.
Connie Albers
Anderssein Ausgrenzung und Mobbing Emotionen und Gefühle Engel Handicaps Mutmachen Spiritualität besondere Fähigkeit heilsame Zuwendung