In dem Buch wird die Geschichte einer besonderen Frau erzählt. Dabei soll die Geschichte nicht um dieser Frau willens, sondern vielmehr um der Geschichte willen erzählt werden. Die Geschichte ist in ihren Gesamtheit frei erfunden, die einzelnen Situationen aber erlebten und erleben auch heute noch viele Menschen. Das gilt für die guten Episoden, die tatsächlich erlebten und mir anvertrauten Kirmesgeschichten, aber auch für die schlechten Erlebnisse, die mir in einem besonderen Maße erwähnenswert erschienen. Es ist also eine fast wahre Geschichte. Sie spielt nach einer zerklüftetenden Wende und hat ihren Ursprung in den Monaten nach dem Zweiten Weltkrieg. Diesem Krieg, der alles veränderte, was einmal gut begonnen hatte.
Vergangenheit: An einem eisigen Abend im Dezember 1947 wurde Gertrud Müller brutal vergewaltigt. In ihrem Unterleib regte sich bald Leben. Am 25.09.1948 wurde sie, die Ungeliebte, in eine kalte, hungrige und seelisch tote Welt geschubst und bald, wie billiges Fleisch, verkauft. Durch die gefühllosen gesellschaftlichen und seelischen Normen wurde sie, die Ungeliebte, dazu getrieben freiwillig und unfreiwillig den Tod zu umarmen. Weil gleich die erste Berührung mit dem Tod sie zu tiefst berührte, wurde der Tod ihr lebenslanger Begleiter.
Haan, September 2017: Ganz Haan war in Feierlaune. Bei spät sommerlichem Wetter lockte die Haaner Kirmes eine große Besucherschar an. Auch sie, die Ungeliebte, besuchte die Kirmes. Sie war getrieben von ihrer inneren Anspannung und Unruhe. Sie wusste, dass sie wieder töten musste und suchte wie ein Raubtier nach einem Opfer.
Jeder Mensch ist einzigartig und individuell. So habe ich in dieser Geschichte eine willensstarke und charakterfeste Person geschaffen, die sich mit vielen Gedanken und Entscheidungen quälte. Ihr Leben war von Gewalt und Übergriffen begleitet und jedes traurige Gefühl hatte sich heimatberechtigt in ihrem Gemüt eingerichtet. In dieser Geschichte zeigt sich, dass die Ruhe ein wohltuender Zustand ist und die Schönheit eines Gartens sowie die Fürsorge für Leidensgenossen eine Inspiration sein kann. Der Inhalt dieses Buches und somit auch die Protagonistin ist meiner Fantasie entsprungen.
In diesem Buch wird die Geschichte einer besonderen Frau erzählt. Diese Geschichte ist in ihrer Gesamtheit frei erfunden, die einzelnen Situationen aber nicht. Solche Situationen erlebten und erleben auch heute noch zahlreiche Menschen. Das gilt für die heiteren Episoden, die tatsächlich erlebten und mir anvertrauten Kirmesgeschichten, aber auch für die schrecklichen Erlebnisse, die mir in einem besonderen Maße erwähnenswert erschienen. Es ist also eine fast wahre Geschichte.
Der Leser wird eine Frau kennenlernen, die zwar eine Taufe und einen Namen bekam, aber von ihren Eltern niemals Liebe oder Zuneigung erhielt. Sie, die Ungeliebte, wuchs in einer seelisch toten Welt auf. Dabei soll, zum Gedenken an sie, daran erinnert werden, dass es nur ihre Geschichte ist und dass nicht jedem so eine Geschichte widerfährt. Diese Geschichte spielt teilweise in der früheren und teilweise in der jüngeren Vergangenheit. Die Handlung hat ihren Ursprung in den Monaten nach dem Zweiten Weltkrieg. Diesem Krieg, der alles veränderte, was einmal gut begonnen hatte. Durch die veränderten gesellschaftlichen und seelischen Normen wurde sie, die Ungeliebte, dazu getrieben freiwillig und unfreiwillig den Tod zu umarmen. Weil gleich die erste Berührung mit dem Tod sie zu tiefst berührte, wurde er ihr lebenslanger Begleiter.
Ein Ort in Deutschland 1948: Sie, die Ungeliebte, gezeugt durch brutale Vergewaltigung, wird als Kuckuckskind in die Familie Müller geboren. Das untergeschobene Kind wird vernachlässigt, gedemütigt und schließlich vom Vater als billiges Stück Fleisch an die Männer der Stadt verkauft. Als sie heranwächst, entwickelt sie einen raffinierten Plan, um sich an ihren Peinigern zu rächen.
Haan, September 2017: Die ganze Stadt ist in Feierlaune. Bei spätsommerlichem Wetter lockt die Haaner Kirmes zahlreiche Besucher an. Auch sie, die Ungeliebte, kommt in die Stadt, um gemeinsam mit ihren Kegelschwestern, ein paar unbeschwerte Tage auf der Kirmes zu verbringen. Doch es kommt anders...
Kirsten Voosen-Reinhardt
Kirsten Voosen-Reinhardt, 1965 in Wuppertal geboren. Sie ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Haan.
Die studierte Wirtschaftswissenschaftlerin geleitet die Reha-Kliniken der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See betriebswirtschaftlich sowie vergabe- und vertragsrechtlich.
Ihr Erstlingswerk Werk „Ausgelebt“ spielte in der Stadt Haan und verband die Spannung mit gesellschaftlichen Lebenssituationen.
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