Prof. Dr. James H. Cone reflektiert seine Lebens- und Glaubenserfahrung von seiner Kindheit als Schwarzer, als junger Theologe und Theologie-Professor in der Zeit des Jim Crow, der Bürgerrechtsbewegung und ihrer Nachwirkungen. Er versucht das Verhältnis des Lynchs zur Kreuzigung Jesu zu bestimmen, die sowohl vom Mörder-Mob wie von dessen Opfern als erlösend geglaubt wurde. Er beschreibt, wie politisch ohnmächtigen schwarzen Frauen und Männern aus dem Glauben an den Kreuzestod Jesu die Kraft zum Widerstand erwachsen ist. Dabei geht er vor allem auf künstlerische Äußerungen ein: Texte des Blues und der Spirituals, Malerei und Lyrik Schwarzer.
James Hal Cone
James Hal Cone wurde als Nachkomme von Sklaven 1938 noch zur Zeit des Jim Crow in Bearden, Arkansas geboren. Die Auseinandersetzung mit dem Widerspruch von christlicher Heilsbotschaft und Rassendiskriminierung trieb ihn zur Theologie. Mit dem Buch Black Theology and Black Power 1069 wurde er zum Begründer der Befreiungstheologie. Von 1970 bis zu seinem Tod am 28.4.2018 war er Professor am "Union" Columbia Universität New York.
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