Der Berliner Henrik Eisenmann ist vieles – Freelance-Agent, Elitekämpfer, Moral-Akrobat. Im Februar 2022 holt ihn der russische Geheimdienst für einen Einsatz im Donbass – getarnt, top-secret, scheinbar harmlos. Doch während er sich mit zweifelhaften Kameraden durch ein absurdes Trainingslager kämpft, bereiten andere längst das große Spiel vor.
Zeitgleich wird in New York ein überambitionierter NBC-Reporter auf eine ebenso undurchsichtige Mission geschickt: Live-Bericht aus einem drohenden Krisenherd, wo Wahrheit, Täuschung und Timing über Krieg oder Frieden entscheiden.
Zwei Männer, zwei Welten – und ein gefährlicher Schnittpunkt an der Kontaktlinie zwischen ukrainischen Truppen und Separatisten. Kurz vor dem ersten Schuss beginnt ein doppeltes Verwirrspiel, das in eine Farce zu kippen droht – oder in eine Katastrophe.
Henning Rabe erzählt mit Scharfsinn, schwarzem Humor und dramatischer Zuspitzung eine Agentengeschichte, die mehr ist als ein Spionage-Thriller. Ein wilder Ritt durch Intrige, Ideologie und Irrtum – nah an der Realität, weit entfernt von üblichen Agenten-Klischees.
Henning Rabe
1970 geboren in Berlin
1976-86 allgemeine Schulausbildung
1979 für das Kinderfernsehen entdeckt und dort bis 1987 als Darsteller, Sprecher und
Moderator tätig
1986-88 Ausbildung zum Außenhandelskaufmann
ab 1989 freischaffender Musiker (Texter, Komponist, Sänger von Iron Henning)
1991/1994 Gewinn des Berliner Senatsrockwettbewerbs
1992 erste Veröffentlichungen von Kurzgeschichten und Kritiken
ab 1995 als DJ Funky Henning tätig
ab 1996 auch als Comedy-Act Der Todtraurige Henning unterwegs
ab 2001 Darsteller in Fernseh-Werbespots (u. a. für Stefan Raab, Abba)
ab 2003 Komposition von Filmmusiken, ab 2006 auch Fernsehmusiken (ZDF)
ab 2005 Lesungen in Berlin
ab 2006 Buch-Veröffentlichungen, bisher neun Titel erschienen
2017 Publikumspreis beim Literatur-Wettbewerb in Villach, Österreich
ab 2017 Redakteur der Zeitschrift „Abwärts!“ aus dem Kreis um Bert Papenfuß
ab 2023 Poesie-Filme (Kurzfilme zu Gedichten von Kollegen)
2025 Burgschreiber zu Beeskow
Agententhriller Spionageroman Satirischer Roman Agentenroman Politthriller