Martin Robacki Robacki Sternenkinder

Sternenkinder

von Martin Robacki

Der Zauber ihrer Meteoritenperlen

EUR 14,90

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Beschreibung

Martin war zwölf und ein vernünftig denkender Junge! Jedenfalls dachte er das von sich. Waldgeister, Feen und wunscherfüllende Sternschnuppen waren etwas für weltfremde Träumer! Martin wollte die Welt sehen, wie sie wirklich ist! Nun waren er und seine Eltern vor kurzem auch noch aufs Land gezogen, alle Freunde musste er zurücklassen. Es war nicht leicht, hier in dieser kleinen Siedlung zwischen den Bergen neue Freundschaften zu schließen. Alle Kinder nannten ihn immer nur den 'Stadtjungen'. Auch der glühende Bogen einer ganz besonderen Sternschnuppe konnte Martin nicht aufheitern, obwohl die Spur, die sie in den nächtlichen Himmel schrieb, in den herrlichsten Farben schillerte! Martin glaubte ja nicht an die Erfüllung von Wünschen! Da riss über ihm die Dunkelheit des Himmels auf! Die Sternschnuppe donnerte als feuriger Meteorit geradewegs auf Martin zu und schlug mit großem Getöse knapp neben ihm in die Erde ein. Martin kauerte entsetzt auf der Erde und hielt schützend die Hände über seinen Kopf. Knapp mit dem Leben davongekommen, mit großem Knall begann für ihn der aufregendste, magischste, unvernünftigste – kurz: der wunderbarste Tag seiner Kindheit! Denn auf dem Grund des Erdtrichters stampfte ein kleines, silbergelocktes Mädchen mit dünnen Beinchen auf den Boden und klopfte sich den Dreck von seinem leuchtenden weißen Kleid. Das Sternenmädchen hieß Funkelinchen. Sie war wütend, weil Martin sich nichts gewünscht hatte, obwohl sie am Himmel doch so schön ausgesehen habe. Schmerzhaft schlug sie ihm immer wieder mit ihrem Sternenstab auf den Kopf. Bald darauf wurde sie aber sehr traurig, denn sie wusste nicht mehr, wie sie wieder nach Hause zurück kommen könne. Heiße Tränen kullerten aus ihren Augen und sammelten sich als schwarzblau glänzende Meteoritenperlen in einer kleinen Vertiefung am Boden. Klack, Klack, Klack machte es, wenn die nächste zu Meteoritengestein erstarrte Träne zu den anderen rollte. Später sollte Martin herausfinden, dass diese Meteoritentränen eine große Zauberkraft besitzen. In die Luft geworfen, leuchten sie wie klitzekleine Sternschnuppen. Wenn sich der Werfer nun laut etwas wünscht, wird der Wunsch erfüllt. Jeder Wunsch! Wie ein hell aufflammender Feuerstrahl brannte sich plötzlich das Licht eines Scheinwerfers den Berg entlang. Das laute rhythmische Flattern klang wie der Flügelschlag einer Riesenheuschrecke. Es war der Propeller eines schwarzen Hubschraubers, der soeben mit einer steilen Kurve hinter dem Berg auftauchte. Im Cockpit saß Herr Schwarzhaupt, der düstere Meteoritenjäger. Als er Funkelinchens und Martins Fußspuren im Sand entdeckte, lächelte er fies und zischelte: 'Das war kein normaler Meteorit.' Er lüftete seine schwarze Sonnenbrille und schaute mit blitzenden, hellblauen Augen um sich. Dann befahl er seinen Männern: 'Sofortige Verfolgung! Die können nicht weit sein.'

Autor*in

Martin Robacki

Themen in »Sternenkinder«

Erste Liebe Kinderbuch Meteorit Märchen Stern Sternschnuppe Wunsch

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Details

ISBN: 9783981408522
Verlag: Lebensimpulse
Erscheinung: 06.12.2010

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