Reiner Cornelius Cornelius Eichsfeld-Werrabergland: Vom Todesstreifen zur Lebenslinie

Eichsfeld-Werrabergland: Vom Todesstreifen zur Lebenslinie

von Reiner Cornelius

Wo Buchen im Höhenwind rauschen und Wildkatzen durch den Forst schleichen, wo man von Burgen weit übers Land schaut und tausende von Kirschbäume blühen, dort verläuft das Grüne Band Eichsfeld.

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Beschreibung

Wo Buchen im Höhenwind rauschen und Wildkatzen durch den Forst schleichen, wo man von Burgen weit übers Land schaut und tausende von Kirschbäumen blühen, dort verläuft das Grüne Band Eichsfeld. Wir starten in Rhumspringe, an einer der ergiebigsten Karstquellen Deutschlands und erklimmen den mit Blumen übersäten Sonnenstein. Von dort oben geht der Blick weit übers Land, zum West-Östlichen Tor, dem Grenzmahnmal des BUND, zur Grünen-Band Station Gut Herbigshagen und nach Duderstadt. Wir erkunden das Duderstädter Fachwerk, stellen dem Bürgermeister Fragen zum Grünen Band und steigen dann zur thüringischen Burg Bodenstein hinauf, einer evangelischen Enklave im katholischen Eichsfeld, in der sich zu DDR-Zeiten Bürgerrechtler trafen. Nächste Station ist das Heilbad Heiligenstadt, wo wir an der berühmten Palmsonntagsprozession teilnehmen. Im Eichsfeld ist der Katholizismus tief verwurzelt, weshalb sich die Eichsfelder nie mit dem atheistischen DDR-Regime abgefunden haben. Das Kloster Hülfenberg, das sich direkt hinter dem Grenzzaun befand, legt davon Zeugnis ab. Ein Interview mit einem der Mönche, vermittelt Einblicke. Südlich des Grenzdurchgangslagers Friedland steigen wir zur Burg Hanstein hinauf. Von nun an wandern wir hoch über der Werra. Der Weg führt über Enzianrasen und Orchideenwiesen. Wir blicken von turmhohen Grenzklippen, in deren Schutz Uhu und Wanderfalke ihre Jungen groß ziehen. Einige Male folgen wir dem Grünen Band hinunter ins Tal, wo sich thüringische und hessische Fachwerkorte reihen. Wir kehren in urigen Gaststätten ein, testen „Feldgieker“, Bioziegenkäse und „Ahle Wurscht“. Und wir erkunden die Kurstadt Bad Sooden Allendorf, die Kreisstadt Eschwege, die „Hafenstadt“ Wanfried und Treffurt. Von Creuzburg, wo die Heilige Elisabeth eine Kemenate hatte, ist es nicht mehr weit zur Wartburg, unserem Etappenziel. Dazu 21 Wandervorschläge, 1 Radrunde, 8 Stadterkundungen, sowie die Beschreibungen des Grünen-Band-Fernwanderwegs und des Werratalradwegs. 40 Karten, 5 Höhenprofile.
Kann auch direkt bestellt werden im Internet unter http://www.grünes-band-wandern.de/bestellung.html Dort finden sich auch die anderen 6 Bände der Reihe über das Wandern am Grünen Band.

Autor*in

Reiner Cornelius

Themen in »Eichsfeld-Werrabergland: Vom Todesstreifen zur Lebenslinie«

Eichsfeld, Werraberland, Ringgau, Fernwanderweg Wandern, Radeln, Naturerleben, Kultur, Heimatgeschichte, Grenzgeschichte, Grünes Band

Stimmen zu »Eichsfeld-Werrabergland: Vom Todesstreifen zur Lebenslinie«

Details

ISBN: 9783981298130
Verlag: Auwel-Verlag
Erscheinung: 01.12.2009

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