Das Finanzrisikomanagement bildet eine der Kernfunktionen des
Unternehmenstreasury. Es befasst sich mit der Identifikation, Steuerung und Überwachung aller finanziellen Risiken. Hierbei spielt das Management von Währungsrisiken eine zentrale Rolle. Ein wesentliches Ziel des Währungsmanagements ist dabei die Minimierung von Effekten, die sich aus nachteiligen
Veränderungen von Währungskursen ergeben. Vor dem Hintergrund aktueller politischer und ökonomischer Entwicklungen verdient das Währungsmanagement – ohne Rückgriff auf manchmal „holzschnittartige“ Mythen – ein
besonderes Augenmerk. Beispielsweise haben Wahlergebnisse und politische Ereignisse (z.B. BREXIT), die Hyperinflation in Schwellenländern, genauso wie die Geldpolitik mit einer steigenden Zinsdifferenz zwischen Eurozone und
US-Dollar-Währungsraum signifikante Einflüsse auf die Wechselkurse. Die
daraus resultierenden Wechselkursschwankungen gilt es konsequent zu
identifizieren, quantifizieren und aktiv und effizient zu steuern. Dabei sind eine gute Planung der Risikopositionen, passende Absicherungsstrategien und
effiziente Prozesse elementar. Doch wie ist es möglich, eine lediglich
pauschale Erfolgsbeurteilung des Währungsmanagements zu vermeiden und Planung, Strategie und Umsetzung des Währungsmanagements zu evaluieren?
KPI Key Performance Indicator VDT