SARBAND, zusammen mit der libanesischen Sängerin Fadia el-Hage und dem Osnabrücker Jugendchor, im Bacchustempel im Rahmen des 'Baalbek International Festival'.
Die Musiker von SARBAND zeigen mit ihrer aktuellen Produktion PILGRIMS OF THE SOUL, dass die Musik nicht nur Dekor, sondern weltoffenes Medium gegenseitigen Respekts war und auch heute noch sein kann: ein Beispiel für Verständnis und gegenseitige Anerkennung, ein Exempel des Friedens.
Seit 1955 wird in der mystischen Kulisse von Baalbek, einer archaischen heiligen Stätte im Libanon, jeden Sommer (unterbrochen durch den Bürgerkrieg 1975-1996) ein Festival veranstaltet, bei dem renommierte Orchester, Theatertruppen, Kammermusikensembles und Solisten aus der ganzen Welt auftreten. Das Ensemble SARBAND konzertierte 1998 (während des zweiten Festivals nach dem Krieg) im Bacchustempel von Baalbek.
PILGRIMS OF THE SOUL nimmt den Zuhörer mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit Spaniens. Im damaligen Al-Andalus (dem heutigen Andalusien) lebten zwischen dem 8. und 14. Jahrhundert Angehörige der christlichen Religion, des Judentums und des Islams friedlich miteinander. SARBAND beleben dieses Miteinander und lassen die mittelalterlichen Stücke durch die Instrumentierung mit Laute, Dulcimer, gotischer Harfe und Schalmei in neuem Glanz erstrahlen.
In diesem Konzert, dessen Aufzeichnung die Grundlage der neuen CD von SARBAND ist, beschäftigte sich das Ensemble vor allem mit dem Goldenen Zeitalter von Al-Andalus: einer Zivilisation, in der die drei Weltreligionen friedlich miteinander leben konnten.
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