Die Leitideen und Prinzipien des Römischen Rechts
leben in heute geltendem Recht fort, vor allem im BGB
und ähnlichen Kodifikationen vieler anderer Länder.
Auch die Unterscheidung zwischen Privatrecht ( ius
civile ) und Öffentlichem Recht ( ius publicum ) hat hier
seine Wurzel.
Okko Behrends zeichnet nach, wie sich das Recht seit
der Siedlungszeit Roms unter dem Einfluss griechischer
Philosophie über verschiedene Etappen entwickelt hat.
In erster Linie geht es immer um die Person, also den
Menschen, der mit seinen Rechten und schutzwürdigen
Interessen im Zentrum des Rechtssystems steht;
ferner um das Eigentum; die vielfältigen Arten von
Obligationen und die Klagerechte.
Lateinische Begriffe sind grundsätzlich übersetzt.
Redensweisen der Juristensprache wie
Audiatur et altera pars - man höre auch die Gegenseite
werden in einem Anhang übersetzt und erklärt.
Als Einführung in das juristische Denken
ist das Römische Recht unübertrefflich.
Die Inhalte des Buchs werden ergänzt
durch ein online Glossar unter:
www.atticuspub.eu/okko-behrends
Okko Behrends
Okko Behrends studierte in
Freiburg, Genf, München und
Göttingen Rechtswissenschaft.
Promotion (1967) und
Habilitation (1972) an der
Universität Göttingen. Ebendort
Professor für Bürgerliches Recht,
Römisches Recht und Neuere
Privatrechtsgeschichte (1975-
2007). Ehrendoktorwürde (2009)
der Universität Stockholm.
Behrends lehrte zudem in Nanjing,
Bordeaux, Neapel, Ithaca,
Philadelphia und New Orleans
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