Die „Zenerene“ – eine voluminöse Bibelparaphrase – ist seit dem 17. Jahrhundert das meistgedruckte jiddische Buch und hat somit die jiddische Sprach- und Literaturgeschichte wesentlich beeinflusst. In der vorliegenden Arbeit wird dieses Werk anhand der frühesten bekannten Ausgaben erstmalig eingehend untersucht. Dabei liegen die Akzente auf der Sprachverwendung, aber auch zur Entstehungsgeschichte und zur Autorschaft werden viele Details erstmals geklärt. Zahlreiche Zitate (in Umschrift) geben ein lebendiges Bild von Stil und Inhalt der „Zenerene“.
Simon Neuberg
Simon Neuberg ist Professor für Jiddistik an der Universität Trier. Seine Forschungsschwerpunkte sind die ältere Sprache und Literatur, aber auch die moderne jiddische Lexikografie.
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