Martin Wainaina Kimari Kimari A stepwise epidemiological Investigation of non-malarial febrile illnesses in Tana River and Garissa Counties of Kenya

A stepwise epidemiological Investigation of non-malarial febrile illnesses in Tana River and Garissa Counties of Kenya

von Martin Wainaina Kimari

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Beschreibung

"Eine schrittweise epidemiologische Untersuchung von Nicht-Malaria-Fiebererkrankungen in den Bezirken Tana River und Garissa in Kenia" Diese Doktorarbeit befasst sich mit der Epidemiologie und den Auswirkungen von Nicht-Malaria-Fiebererkrankungen (NMF) auf die öffentliche Gesundheit in endemischen Regionen. Die Forschungsarbeit liefert eine umfassende Untersuchung der wichtigsten Erreger dieser Erkrankungen bei Patienten mit Fieber in Afrika und stellt sie erstmals im Verhältnis zu den proportionalen Morbiditätsraten dar, was die relative Bedeutung der klinisch relevanten ätiologischen Erreger zeigt. Obwohl nur wenige relevante Daten für den gesamten Kontinent vorlagen, wurde eine bemerkenswerte Vielfalt von Bakterien, Viren, Pilzen und Parasiten gefunden, wobei der Nachweis sowohl mit direkten als auch indirekten Methoden meist aus Blut- und/oder Serumproben erfolgte. Bakterielle Erreger waren die Hauptursache für NMF, dicht gefolgt von Viren. Die Arbeit lieferte auch die ersten meta-analytischen Schätzungen ausgewählter Erreger bei afrikanischen Patienten, wobei Streptokokken mit direkten Methoden bei 3,2 % der 241.499 untersuchten Patienten nachgewiesen wurden. Um die auf dem Kontinent beobachteten regionalen Unterschiede auszugleichen, sind mehr Fieberstudien essenziell, wobei harmonisierte Protokolle für die Patientenauswahl und die Diagnose notwendig sind, um die große Heterogenität der Studien zu den verschiedenen Erregern zu verringern. Eine metagenomische Shotgun-Sequenzierung ausgewählter Patientenblutproben ergab, dass Streptokokken und Moraxellen als mögliche Blutbahninfektionen eine Rolle bei Fieberpatienten spielen könnten. Dies zeigt, dass Kenia seine Überwachungsmaßnahmen für häufige, aber bisher unzureichend untersuchte bakterielle Erreger ausweiten muss, indem es ungezielte Sequenzierung oder Multiplex-Nachweisverfahren einsetzt. Eine eingehende Untersuchung von Fieberpatienten aus dem kenianischen Bezirk Garissa, einer ariden und semi-ariden Region Kenias, brachte weitere Erkenntnisse über mögliche Ursachen von NMF in einer endemischen Region. Ein großer Anteil (19,4 %) der untersuchten Patienten wurde mittels PCR positiv auf Brucella getestet, was weit über dem afrikanischen Durchschnitt der metaanalytischen Schätzungen von 3,1 % für pathogenen Brucellen liegt. Darüber hinaus waren 1,7 % der Patienten PCR-positiv für die Leptospira-Subklade P1 (früher als pathogene Leptospiren bezeichnet) und kein Patient (<1 %) für C. burnetii, die von den Gesundheitsbehörden des Landes vorrangig bekämpft werden sollen. Bei jüngeren Patienten (5-17 Jahre alt) war die Chance, seropositiv auf Leptospiren und C. burnetii zu sein, höher als bei Erwachsenen, was die dringende Notwendigkeit von Überwachungs- und Präventionsmaßnahmen zum Schutz gefährdeter Bevölkerungsgruppen zeigt. Eine metagenomische Shotgun-Sequenzierung von Serum ausgewählter Patienten ergab außerdem, dass Streptokokken und Moraxella als mögliche Infektionen des Blutkreislaufs in Frage kommen. Dies zeigt, dass das Land seine Überwachungsmaßnahmen für häufige, aber unzureichend untersuchte, bakterielle Erreger ausweiten muss, indem es ungezielte Sequenzierung oder Multiplex-Detektionstests einsetzt. Zusätzliche Längsschnittstudien bei kleinen Wiederkäuern im angrenzenden Tana River County erbrachten die landesweit ersten Schätzungen der Inzidenzraten dieser Infektionskrankheiten bei Tieren. Eine hohe Inzidenz von Leptospira und C. burnetii wurde bei den Tieren anhand von Serokonversionsraten belegt, während für Brucella spp. keine Serokonversion nachgewiesen wurde. In Kenia gibt es keine systematische Priorisierung von Tierkrankheiten, was darauf hindeutet, dass Zoonosen, die große Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit haben könnten, möglicherweise übersehen werden. Dies setzt insbesondere vulnerable Bevölkerungsgruppen einem erhöhten Risiko aus. Deshalb müssen Präventionsstrategien etabliert werden, wie z. B. die Impfung von Menschen und Tieren, die Verwendung persönlicher Schutzausrüstung und Biosicherheitsmaßnahmen zur Verhinderung beruflicher Expositionen sowie die Behandlung von Lebensmitteln, um den Verzehr kontaminierter Lebensmittel tierischen Ursprungs zu verhindern. Zusätzlich ist es wichtig, kontaminierte Wasserquellen zu meiden und Lebensmittellager vor möglichen Erregerreservoiren wie beispielsweise Nagetieren zu schützen, um eine Exposition zu vermeiden.

Autor*in

Martin Wainaina Kimari

Themen in »A stepwise epidemiological Investigation of non-malarial febrile illnesses in Tana River and Garissa Counties of Kenya«

man ruminants Salmonella klebsiella Dengue Streptococcus staphylococcus leptospira haemophilus Brucella zoonoses immunological techniques epidemiology prevalence kenya

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Details

ISBN: 9783967292732
Verlag: Mensch & Buch
Erscheinung: 01.07.2026

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