Ein Buch voller Klischees, die alle wahr sind.
Die Geschichte eines italienischen Gastarbeiters, der u.a. als Psychiater tätig war. Und due seines Sohnes, der der erste italienische Rechtsanwalt in Frankfurt am Main war.
Es ist nicht die Geschichte der Migration von hunderttausenden Italienern nach Deutschland und wie diese die deutschen Sitten verändert hat. Aber so ähnlich.
„Mosca bianca“ heißt wörtlich ins Deutsche übersetzt „Weiße Fliege“. Gemeint ist damit etwas Seltenes, Außergewöhnliches. Und das waren Vater und Sohn Dolce, die hier ihre Erinnerungen vorlegen, im Vergleich zu den „typischen“ italienischen Gastarbeitern, die seit 1955 nach Deutschland kamen. Wie sie ihre Situation erlebt haben, welche Erfahrungen sie mit der deutschen Gesellschaft gemacht haben, schildern sie pointiert und geistreich. So spiegelt sich in den Episoden und Begegnungen, von denen sie erzählen, auch der soziale Wandel der beiden Länder in den sechziger und siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts.
Giuliano Dolce
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