„Er schloss die Augen. Aber das Bild der ineinander verhakten Leiber hatte sich bereits in sein Gehirn eingebrannt.“
Unfall mit Fahrerflucht, eigentlich nichts für das Team von Kommissar Zeh. Jedoch finden sich in dem Kleintransporter neun Leichen und die Lage vor Ort eskaliert …
Aber Zeh ist nicht wirklich bei der Sache. Der Verlust seiner Freundin, Schlafmangel, Konkurrenz in der Abteilung – ihm entgleitet die Kontrolle. Und er nimmt es hin.
Als er im Laufe der Ermittlungen wieder in die Kreise seiner Jungendzeit gerät – die Welt der Boxklubs, Deutschtürken und des Berliner Mikrokosmos –, ergibt für ihn wieder alles Sinn. Und er ermittelt …
Ein Berlin-Krimi zwischen Clans, Clash of culture und Charakterstudie: facettenreich, spannend und mit der Gabe, mitten ins Herz zu treffen.
Neun Leichen – und niemand weiß etwas. In Berlin-Spandau wohl möglich, und die Polizei ist mit Kommissar Zeh auch keine Hilfe. Denn Zeh trauert um seine verflossene Liebe, statt sich um das Schicksal der Toten zu kümmern. Und ihn widern die Machtgefüge der Polizeidirektion an. Eigentlich will er nur seine Ruhe.
Doch dann trifft er auf einen jungen Deutsch-Türken, der ihn an sich selbst erinnert – und an die Gewissheit: Nichts zu unternehmen, ist bereits ein Verbrechen.
C. O. Bartek fulminantes Romandebüt: So gut können Berlin-Krimis sein!
Scheinbar ein einfacher Unfall: Ein Transporter hat eine Kurve nicht bekommen, der verletzte Fahrer ist geflüchtet. Doch dann macht die Polizei eine grauenhafte Entdeckung: Neun Leichen liegen im Laderaum. Der Berliner Kommissar Zeh übernimmt den Fall.
Das erweist sich allerdings als keine gute Wahl, denn Zeh hat gerade ganz andere Probleme: Seine große Liebe ist weg, er schläft zu wenig, ist fahrig, aufbrausend und eigentlich nur mit sich selbst beschäftigt.
Dann aber führen Spuren direkt in seinen eigenen Kiez, in seine eigene Jugend zurück – zu den Boxklubs, zu den Rivalitäten zwischen Kurden, Türken und Deutschen, zu einer Lebensart, die er selbst abgelegt zu haben glaubt. Er wird feststellen, dass sich die Vergangenheit nicht so einfach abstreichen lässt …
C. O. Barteks Roman ist lebensecht, spannend, Atem raubend – also alles, was Krimileser wirklich wollen!
Caspar Otto Bartek
Der Berliner Caspar Otto Bartek, Jahrgang 1979, hat sich hochgearbeitet: vom Realschüler bis zum studierten Leiter einer Jugendeinrichtung. Heute lebt er mit seiner Familie in Schleswig-Holstein an der Ostseeküste.
„Cushing“ ist sein Debütroman, der tief in die Berliner Subkulturen einführt, die er seit seiner Jugend kennt.
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