In den letzten Jahren sind viele Stimmen laut geworden, die unser geltendes Mutterideal hinterfragen. Dennoch steht die unbedingte Mutterliebe nach wie vor im Vordergrund und gilt als Motivation und Lohn für Care-Arbeit und Entschuldigung für Ungleichheit. Muttergefühle stehen synonym für ein einziges Gefühl, das über dreihundert Jahre den faktischen Blick auf das Muttersein versperrt und in rechtskonservativen Ideologien aktuell wieder Aufschwung erhält. Dabei ist es Zeit, die Gefühle von Eltern neu zu definieren und das Narrativ der immer glücklichen Mutter aufzubrechen und darzulegen, wie viele unterschiedliche und komplexe Emotionen zur Mutterschaft dazugehören – zu denen natürlich auch, aber eben nicht nur, Liebe und Glück zählen. Fünfzehn Autor*innen beschreiben in kurzen Texten, wie es ist, Mutter oder Eltern zu sein, und zeigen, was sich alles hinter dem Begriff Muttergefühle verbirgt.
Autor*innen mit sehr treuer Follower*innenschaft
Unterschiedliche diverse Stimmen öffnen den Blick auf Elternschaft
Muttersein ist ein viel diskutiertes und aktuelles Thema
Autor*innen mit insgesamt über 500 Tsd. Followern auf Instagram
Unter anderem mit Beiträgen von Hami Nguyen, Josephine Apraku und Ozan Zakariya Keskinkiliç
Jana Heinicke
Jana Heinicke, 1986 in Berlin geboren, studierte Literarisches Schreiben an der Hochschule der Künste Bern. Sie schreibt Kinderbücher, Essays und Theatertexte. Für ihre Arbeit ist sie mehrfach ausgezeichnet worden und erhielt diverse Stipendien. Ihr erstes erzählendes Sachbuch Aus dem Bauch heraus landete 2022 auf der Spiegelbestsellerliste. Auf Social Media hören und schauen ihr mittlerweile über 70.000 Menschen zu. Jana Heinicke lebt mit ihrer Familie in Berlin.
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