In zehn erotischen Dialogen begegnen sich zehn Paare. In einer Zeit, in der Sexualität tabuisiert wurde, erregten die frivolen, triebhaften, ironischen Dialoge die Gemüter und führten zu einem Skandal.
Im "Reigen-Prozeß" wurden Arthur Schnitzler sowie die Schauspieler der Uraufführung schließlich angeklagt. Der Prozeß endete mit einem Freispruch und wurde so zu einem Erfolg für das progressive Theater der Zwanziger Jahre.
Arthur Schnitzler.
Reigen.
Zehn Dialoge.
Erstdruck: Wiener Verlag, Wien und Leipzig, 1903.
Uraufführung: Kleines Schauspielhaus, Berlin 23.12.1920 (Regie: Hubert Reusch).
Neuausgabe, Göttingen 2019.
LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag
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