Karolina Kuszyk Kuszyk In den Häusern der anderen

In den Häusern der anderen

von Karolina Kuszyk

Spuren deutscher Vergangenheit in Westpolen

EUR 25,00

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Beschreibung

Poniemieckie heißt in Polen das ehemals Deutsche: Orte, Gebäude, Gegenstände, die von Millionen Deutschen zurückgelassen wurden, als sie am Ende des Zweiten Weltkriegs gen Westen flüchteten. Die neuen Besitzer waren Polen, oft selbst Vertriebene oder Umgesiedelte. Was den einen Verlust der Heimat, war den anderen Neubeginn im Fremden. Zwei Enden einer Geschichte, die zeigt, wie Biografien und Dinge über Zeiträume, Landesgrenzen und Generationen hinweg bis heute miteinander verwoben sind. Wer das Verhältnis von Polen und Deutschen in der jüngeren Geschichte verstehen will, dem hilft dieses Buch: tiefgründig recherchiert, sensibel und klug.

»Ein überfälliges Buch - und dazu noch schön!«
Christiane Hoffmann



Autor*in

Karolina Kuszyk
Karolina Kuszyk, geboren 1977 in Legnica, lebt in Berlin und Niederschlesien. Sie arbeitet als Autorin, Literaturübersetzerin und Lehrbeauftragte. »In den Häusern der anderen« (»Poniemieckie«, Czarne Verlag 2019) löste in Polen eine lebhafte Diskussion über den Umgang mit den deutschen Hinterlassenschaften aus und wurde in Deutschland zum Spiegel-Bestseller. 2020 erhielt Karolina Kuszyk den Arthur-Kronthal-Preis, 2023 den Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen und 2024 den Georg Dehio-Buchpreis. 

Themen in »In den Häusern der anderen«

Flucht aus dem Osten Vertreibung Ostgebiete Pommern Rudolf Rempel Josef August Untersberger Kulturgeschichte Möbel Gebäude Friedhöfe Materielle Kultur Siedler Wrocław Breslau Poznań

Stimmen zu »In den Häusern der anderen«

»Kuszyks Buch ist klug, ausgewogen und immer empathisch.«
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»voller fesselnder Geschichten, von denen manche zum Lachen anregen, andere zu Tränen rühren, aber auch Scham hervorrufen« Jeanine Rudat
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»bietet eine gründlich recherchierte, sensible und differenzierte Perspektive auf die deutsch-polnische Nachkriegsgeschichte«
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»›In den Häusern der anderen‹ ist ein wichtiges und versöhnliches Buch, das weit über die historische Aufarbeitung hinausgeht.«
David Spiegel ()

»Auf fast 400 Seiten überzeugt die Autorin mit einem multiperspektivischen Blick, verdichtet aus Querverweisen auf Geschichts-, Sozial-, Kultur- und Literaturwissenschaften, und zeigt überzeugend, dass diesem Debüt eine profunde Recherche, ein unglaubliches Wissen und innige Beobachtungsgabe zugrunde liegen.«
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»Kuszyk schreibt elegant über die Poesie des Alltags, das Humorvolle und das Abstruse und relativiert doch nie, was das heutige Westpolen kurz nach 1945 prägte.«
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»Herzstück aber sind die vielen archivierten Lebenserzählungen und Interviews, die die Autorin geführt hat. Das Ergebnis ist tastend, neugierig und sperrt sich gegen eine eindeutige Antwort auf die Frage, wie es einen Menschen verändert.«
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»Man muss es lesen, wenn man eine etwas andere Geschichte von den früher einmal deutschen Gebieten erfahren will.«
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»... wunderbar anekdotenreich.«
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»Kuszyk nähert sich dem hochbrisanten Thema auf sehr menschliche Weise, indem sie viele berührende Geschichten erzählt von entwurzelten Polen und ihrem Fremdeln ...«
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»Ein lesenswertes Buch über das schwierige, aber auch facettenreiche deutsch-polnische Miteinander.«
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»Kuszyk folgt den Spuren der zurückgelassenen Dinge mit wissenschaftlicher Akribie, beschreibt sie aber in anekdotischer und empathischer Erzählweise.«
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»Kuszyk hat außergewöhnlich viel Material ausgewertet und aufgearbeitet – sie schreibt mit Sprachwitz und Detailfreude, ohne die Tragik des Geschehens unter den (deutschen) Teppich zu kehren.«
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»Poniemiecki, das sind Alltagsgegenstände, Häuser, ganze Friedhöfe und eine Geschichte, über die lange geschwiegen wurde. Karolina Kuszyk erzählt sei nun vielstimmig, klug und berührend.«
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»Kuszyk spürt Verlust und Verlorenheit nach, entlarvt alte Ressentiments, zeigt (...) das freundlich Zwischenmenschliche im Kleinen. Diese Art Geschichte zu erzählen ist bereichernd, wohltuend und - sehr gleichberechtigt.«
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»Kuszyk erkundet, wie die Biografien von Menschen sich mit den Biografien von Gegenständen und Orten verflochten haben. Ihr Buch leistet einen leisen, aber sehr bedeutenden Beitrag zur deutsch-polnischen Erinnerungskultur.«
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»Die Autorin begibt sich neugierig, differenziert und umsichtig auf Spurensuche in Westpolen.«
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»Es ist ein in jeder Hinsicht faszinierendes Buch, das eine komplexe Geschichte – auch sprachlich ein Minenfeld – voller Empathie souverän erzählt, wozu auch Bernhard Hartmann als Übersetzer beigetragen hat.«
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»Karolina Kuszyk gelingt etwas Außergewöhnliches. Auf einfühlsame Weise beschreibt sie die Herausforderung der polnischen Nachkriegsgesellschaft, mit dem deutschen Erbe im heutigen Westpolen umzugehen. Endlich liegt dieses wegweisende Buch in deutscher Sprache vor.«
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»Dieses Buch füllt eine Leerstelle: Es erzählt, was es für die Polen bedeutete, in die von den Deutschen verlassenen Gebiete zu kommen, sich die Dörfer, Städte, Häuser des Feindes anzueignen. Karolina Kuszyk beschreibt anschaulich, nahbar und emotional.«
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Details

ISBN: 9783962891466
Verlag: Ch. Links Verlag
Erscheinung: 11.10.2022

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