Als Theaterstück konzipiert ist es durchaus auch ein Lesedrama … Natürlich sind es größtenteils fiktive Gespräche. Fußend aber auf den schriftlichen Nachlässen beider Maler. Beide Fanatiker, Eiferer, Exzentriker und Egozentriker. Eigenschaften ohne die expressive Kunst nicht entsteht, entstehen kann. Die auch den Zusammenprall mit den Zeitgenossen und deren gängigen Ansichten unvermeidlich machen. Beide gepackt von einer ungeheuren Leidenschaft. Ein Maler ist kein Schauspieler. Sein Kampf ist echt. Und ein Bild ist das Dokument eines solchen. Und diese Spuren verstehen empfindsame Betrachter und Liebhaber. Bilder müssen Schlachtfelder sein oder sie sind Dekoration.
Giesler Manfred
Manfred Giesler, ist in den Trümmern Nürnbergs aufgewachsen. Er hat hin und wieder Standorte und Ansichten gewechselt, hat durch Einsichten auf manche Aussichten verzichtet. Als Theatermensch und Kunstvermittler lebt er seit Jahrzehnten in Berlin. Er arbeitet im ehemaligen Atelier von Günter Bruno Fuchs. Dort gründete er mit Johannes Grützke den Günter Bruno Fuchs Literaturpreis.
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