Er ist einer der erfolgreichsten Kapitäne des 19. Jahrhunderts: Jürgen Rickmers, der Mann von Föhr. Er überlebt, was man damals eigentlich nicht überleben kann, einen Taifun. Als Blockadebrecher fährt er im Amerikanischen Bürgerkrieg. Und früh setzt er sich als Wohltäter auf dem nordfriesischen Eiland zur Ruhe. Als er Broder Stern, einem schreibenden Altersgenossen, sein Leben in die Feder diktiert, stößt der – unabsichtlich, aber unabweisbar – auf ein dunkles Geheimnis. Und es stellt sich eine Frage: Wie gut kann einer Kurs halten in einem heftig bewegten Leben?
Claus-Peter Lieckfeld und Bente Faust, der Aufzeichnungen seines Urur-Ahnen Jürgen Rickmers in Süderende auf Föhr fand, lassen das Föhr und auch das New York der Jahre 1850–1895 in einem virtuosen Roman auferstehen.
Claus-Peter Lieckfeld
Claus-Peter Lieckfeld ist preisgekrönter Romanautor (Deutscher ScienceFiction-Preis) und bekannter Journalist. Mit DIE FLUCHT DES GROSSEN JÄGERS verfasste er einen fulminanten Roman über den norddeutschen Wilderer Hans Eidig, der sich 1835 auf ein Auswandererschiff begibt, danach verliert sich seine Spur in den Weiten Nordamerikas … Lieckfeld stammt aus Hanstedt in der Nordheide.
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