Jeder, der die rheinische Mundart zwar sprechen kann, aber einmal versucht hat, Mundarttexte (laut) zu lesen, weiß, wie schwierig das in der Regel ist.
Die besondere Art der Schreibweise in den Büchern von Erwin Rußkowski vereinfacht das Lesen und soll mit dazu beitragen, die rheinische Mundart und generell die Anwendung und das Sprechen zu erleichtern und sie damit zu pflegen und zu fördern.
Auf eine Übersetzung der Texte wird verzichtet.
Dafür enthält das Buch am Ende eine ausführliche Wörterliste.
Der Autor legt Wert darauf, festzuhalten, dass in die rheinischen Texte auch der „Regiolekt“ seiner Heimatstadt Lohmar, am Rande des Bergischen Landes in die Ausdrucksweise einfließt und sie damit authentisch macht.
Zu den insgesamt 24 Texten gehören:
Gedanken zur Advents- und Weihnachtszeit in „Engel kannste nitt sinn“ oder „Wie Weihnachte fröher bei uns wôôr“ ebenso wie
Gedichte in „E‘ bessje mieh Fridde“, „Maach e‘ Leech ahn“ und
Geschichten wie „Herringsschlôôt“ und „Chressnaach in Kölle“.
Erwin Rußkowski
Erwin Rußkowski (Jahrgang 1949, verheiratet, zwei Kinder, zwei Enkelkinder) hat bereits drei Bücher mit Sketchen und Büttenreden in rheinischer Mundart mit den Titeln „Uss demm Levve“, „Laache is jesund“ und „Nachwuchs in die Bütt“ veröffentlicht.
2022 Preisträger im Kölsch-Literatur-Wettbewerb der Dr. Jürgen Rembold Stiftung.
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