Gegenstand der Arbeit sind Modalpartikelkombinationen aus ja und doch, halt und eben sowie doch und auch. Basierend auf empirischen Untersuchungen (Akzeptabilitätsstudien, Korpusrecherchen) und einer formalen Modellierung der Bedeutung der Einzelpartikeln sowie ihrer Sequenzen im Rahmen des Diskursmodells nach Farkas & Bruce (2010) schlägt die Arbeit eine ikonische Erklärung der beobachteten Abfolgepräferenzen vor. Die Arbeit argumentiert, dass es sich hierbei um die unmarkierte Abfolge handelt, dass aber ebenfalls von einer markierten Sequenzierung auszugehen ist, die weniger akzeptabel bewertet wird, seltener und auf bestimmte Kontexte beschränkt ist. Diese Kontexte werden identifiziert und in die Ableitung der Präferenz integriert.
Erhältlich bei:
Books on Demand GmbH, In de Tarpen 42, 22848 Norderstedt
Tel. : +49 40 - 53 43 35-0
Fax +49 40 - 53 43 35-84
Email info@bod.de
Web: www.bod.de
Sonja Müller
Linguistik Sprachforschung Sprachwissenschaft