Im Laufe von drei Jahrzehnten hat Jafa ein dynamisches, multidisziplinäres Werk geschaffen, das von Filmen über Installationen und Lecture- Performances bis zu Happenings reicht. Seine Werke thematisieren und hinterfragen gängige kulturelle Aussagen über Identität und ethnische Zugehörigkeit. Auf Grundlage seiner Recherchen fragt er beispielsweise, auf welche Weise wir uns mit einer Ästhetik identifizieren, die auf der zentralen Bedeutung der afroamerikanischen Musik für die Kulturgeschichte Amerikas beruht.
In Anlehnung an Jafas künstlerischen Umgang mit Bildern setzt die Gestaltung des Bandes auf Bildsequenzen, die aufgeteilt und auf den Seiten nebeneinandergestellt werden. Ein umfangreiches Kompendium aus fiktionalen und nicht fiktionalen Texten, die der Künstler selbst ausgewählt hat, zeichnet ein anschauliches Bild der vielfältigen Anregungen und Quellen seines Werkes.
Mit Beiträgen von John Akomfrah, Jean Baudrillard, Judith Butler, Tina Campt, Ernest Hardy, Dave Hickey, Arthur Jafa, Fred Moten, Hans Ulrich Obrist, Yana Peel.
Amira Gad
Afroamerikanische Kultur Arthur Jafa Happenings Installation Julia Stoschek Collection, Berlin Lecture Performance Medienkunst Serpentine Galleries, London Video zeitgenössische Kunst