Harald Koth Koth Rudolf Hilferding (1877–1941)

Rudolf Hilferding (1877–1941)

von Harald Koth

Ein zugewanderter Intellektueller in der deutschen Sozialdemokratie

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Beschreibung

(Jüdischer) Medizinstudent und Dr. med. in Wien, Autor von Das Finanzkapital, Chefredakteur sozialdemokratischer Leitorgane in SPD und USPD, (zweimal) Finanzminister in Berlin, unabhängiger Journalist in der Emigration – die berufliche Laufbahn von Rudolf Hilferding (1877–1941) weist steile Höhen und drastische Niederlagen auf. Seine Systemanalysen führen ihn vom Revolutionär im Wilhelminischen Kaiserreich zum demokratiegläubigen Kapitalismusorganisator in der Weimarer Republik. Ein Berufspolitiker, der für die beiden Ehefrauen sowie die zwei Söhne kaum Zeit aufzubringen vermag. Spät erkennt er, dass die Ideen von Demokratie und Freiheit intellektuelle Kreise sehr wohl bewegen, die breiten Volksmassen hingegen das Materielle zumeist höherstellen (müssen). Sein Leben endet tragisch.

Autor*in

Harald Koth

Themen in »Rudolf Hilferding (1877–1941)«

Politiker Marxismus Staatsmonopolistischer Kapitalismus Marx-Studien Austromarxismus Karl Kautsky

Stimmen zu »Rudolf Hilferding (1877–1941)«

Details

ISBN: 9783960236849
Verlag: Leipziger Uni-Vlg
Erscheinung: 25.11.2025

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