Frauen können sich küssen, ohne sofort als lesbisch zu gelten. Doch unter heterosexuellen Männern ist die körperliche Nähe zum eigenen Geschlecht ein absolutes Tabu -- oder? "Nicht schwul" taucht in Welten ein, wo Sex unter heterosexuellen Männern kein Mythos, sondern Realität ist: Auf öffentlichen Toiletten und im Internet, aber auch in Studentenverbindungen oder beim Militär entstehen Räume, in denen gleichgeschlechtlicher Sex die eigene Männlichkeit nicht infrage stellt -- sie im Gegenteil sogar bekräftigen kann.
Jane Ward eröffnet aufregend neue Perspektiven auf männliche Heterosexualität und liefert damit einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Diskussion über die gesellschaftliche Konstruktion sexueller Identitäten. Ein ebenso erhellendes wie provokantes Buch zur Geschlechterdebatte.
Jane Ward
Jane Ward lehrt Gender and Sexuality Studies an der University of California, Riverside. Sie veröffentlichte eine Reihe von Beiträgen in Magazinen und Sammelbänden, u.a. über queere Elternschaft, Gay Pride Festivals und feministische Pornografie. Nach "Respectably Queer" (2008) ist "Nicht schwul" ihre zweite Buchveröffentlichung.
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"Dieses faszinierende Buch untersucht die sozialen Räume, in denen weiße Männer Sex mit anderen weißen Männern haben und sich selbst trotzdem als heterosexuell definieren." – Pacific Standard
"Wards Überlegung, dass unser kulturelles Verständnis der männlichen Sexualität viel zu lange viel zu simpel war, ist absolut überzeugend und erfrischend." – Gawker.com
"Wards Buch ist mutig und theoretisch fundiert – es bietet einen umfassenden, oft überraschenden und anregenden Überblick über homosexuelle Handlungen zwischen heterosexuellen Männern und ihre unterschiedlichen Bedeutungen … Kurz gesagt: Das ist cultural studies at its best." – Times Higher Education
"'Nicht schwul' stößt eine Diskussion über die fließenden Grenzen männlicher Sexualität an, die längst überfällig ist." – Bitch Magazine
"'Nicht schwul' entwickelt eine schlüssige und spannende Argumentation, die – anstatt queere Identitäten wegzureden – das Konzept von Identität selbst infrage stellt." – The Society Pages
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