Deutschland wirkt wie eine Nation, die eigentlich keine sein will, und das in Zeiten großer Verunsicherung: Flüchtlingskrise, Außenpolitik, Militär und die sich in rasender Geschwindigkeit verändernde globale Wirtschaft. Das Land steht vor großen Herausforderungen. Doch die deutsche Politik begeht aus Angst vor den Schatten der Vergangenheit lieber kulturellen Selbstmord, statt ein tragfähiges Gesellschaftsmodell für die Zukunft zu entwerfen.
Salahdin Koban, Deutscher mit kurdischen Wurzeln und konservatives Mitglied der CDU, analysiert in seinem Buch die deutsche Identitätskrise. In provokanten Thesen erklärt er Ansätze wie »Multikulti« und »Politik für Minderheiten« für gescheitert und fordert ein Umdenken: Die moralische Selbstzerfleischung Deutschlands gefährdet Sicherheit, Zusammenhalt und Wohlstand unserer Gesellschaft. Denn Heimatverbundenheit, eine gelebte, gemeinsame deutsche Kultur und ein gesunder Patriotismus schaffen Abhilfe bei der Verunsicherung der Menschen angesichts dieser Herausforderungen. Sie wirken der Spaltung der Gesellschaft in »rechts« und »links« entgegen und helfen neuen Bürgern beim Ankommen in dieser Gesellschaft.
Mit einem exklusiven Vorwort von Arye Sharuz Shalicar, deutsch-iranisch-israelischer Politologe, Publizist und Schriftsteller.
Salahdin Koban, Deutscher mit kurdischen Wurzeln und CDU-Mitglied über Deutschlands moralische Selbstzerfleischung
Provokante These: der kulturelle Selbstmord Deutschlands gefährdet Sicherheit, Zusammenhalt und Wohlstand
Der Autor zeigt, dass eine gelebte deutsche Kultur den neuen Bürgern beim Ankommen in dieser Gesellschaft helfen kann
Salahdin Koban
Salahdin Koban ist gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann und studiert Politikwissenschaft. Seit 2010 ist er Mitglied der CDU & Jungen Union. Im September 2017 war er bei den Bundestagswahlen selbst Listenkandidat in Baden Württemberg. Sein Hauptpolitikfeld ist die Außenpolitik, Schwerpunkt Naher und Mittlerer Osten. Er schreibt eine regelmäßige Kolumne für den wichtigsten kurdischen Nachrichtensender Rudaw.
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„Wie attraktiv kann eine deutsche Kultur sein, die vor allem aus dem Bewusstsein einer gemeinsamen deutschen Schuld besteht, die aber doch gerade für Zugewanderte überhaupt keine Relevanz hat?“ fragt der junge CDU-Politiker Salahdin Koban, ein Deutscher mit kurdischen Wurzeln, in seinem Buch.
Diesem Satz von Salahdin Koban stimme ich in abgewandelter Form gerne zu. Ich würde ihn aber fortsetzen mit einem Zitat aus Richard Weizsäckers Rede zum 40. Jahrestag des Kriegsendes 1985: Die junge Generation ist nicht dafür verantwortlich für das, was war. Aber sie ist verantwortlich für das, was daraus wird. Jeder, der hier in Deutschland lebt, der die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, ist Teil dieser historischen Verantwortung." (Friedrich Merz)
"Koban widmet sich unaufgeregt wichtigen Fragen unseres Zusammenlebens, ohne sich dabei hinter ideologischen Barrikaden zu verschanzen. Als Sohn kurdischer Gastarbeiter, säkularer Muslim und konservativer Christdemokrat verbindet er dabei auf erfrischende Weise Perspektiven." (Lennart Pfahler, WELT)
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